Klinikum Frankfurt (Oder)
: Mann wütet in Notaufnahme – Polizei setzt Taser ein

Ein Patient randaliert im Klinikum in Frankfurt (Oder). Der angerückten Polizei kommt er mit einem Taschenmesser entgegen. Die Polizisten schreiten ein.
Von
Selim Pekel
Frankfurt (Oder)
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Die Notaufnahme am Klinikum Frankfurt (Oder): Ein stark alkoholisierter Mann beantwortete das Bemühen von Rettungskräften mit Gewalt.

Notaufnahme des Klinikums Frankfurt (Oder)

Die Notaufnahme am Klinikum Frankfurt (Oder): Ein 30-jähriger Patient randalierte und rief die Polizei auf den Plan. (Archivfoto)

René Matschkowiak

Alles begann in Frankfurt (Oder) am späten Dienstagabend (27. August), genauer gesagt gegen 21.55 Uhr, in der Notaufnahme des Klinikums in Markendorf. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung informiert, randalierte dort ein Patient und rief damit die Polizei auf den Plan.

Den eingetroffenen Polizeibeamten kam der Unruhestifter mit einem Taschenmesser entgegen, das er auch nach mehrmaliger Aufforderung einfach nicht ablegen wollte, heißt es weiter.

Polizei ermittelt gegen den Wohnungslosen aus Frankfurt (Oder)

Weil der Unruhestifter sich nicht beruhigen ließ, setzten die Beamten einen Taser ein, um dem 30-jährigen Deutschen Handschellen anlegen zu können. Gegen den wütenden Mann, ein der Polizei hinlänglich bekannter Wohnungsloser, wird nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung ermittelt.

Wie Stefan Möhwald von der Pressestelle der Polizeidirektion Ost auf Nachfrage erklärt, musste der Mann aber aufgrund des Taser-Einsatzes nicht zusätzlich behandelt werden. Der Mann befinde sich inzwischen in ärztlicher Obhut. Dies ist üblicherweise dann der Fall, wenn eine mögliche Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung abgeklärt wird.