Kriminalität in Frankfurt (Oder): Schwerer Raub mit Messer – drei Männer in U-Haft

Staatsanwaltschaft und Polizei in Frankfurt (Oder) haben über schweren Raub mit Messern informiert.
Dietmar Horn- Schwerer Raub in Frankfurt (Oder): 23-Jähriger vor Wohnungstür mit Messern bedroht.
- Vier Täter forderten Handys und Geld; Polizei nahm die Männer (17–29 Jahre) fest.
- Drei Tatverdächtige in U-Haft, einer (17) bleibt frei; Herkunft teils aus Tschetschenien.
- Vorfall ereignete sich am 2. Juli in der Konrad-Wachsmann-Straße gegen 21.45 Uhr.
- Ermittlungsverfahren läuft, Polizei und Staatsanwaltschaft arbeiten eng zusammen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Mittwochabend (2. Juli) verlässt ein 23-Jähriger seine Wohnung in der Konrad-Wachsmann-Straße in Frankfurt (Oder). Im Hausflur stehen vier ebenfalls junge Männer. Sie haben Messer und andere gefährliche Gegenstände dabei, drängen ihn zurück in seine Wohnung. Dort befinden sich drei Kumpels des 23-Jährigen.
So zumindest lautet der Vorwurf. Die vier Angreifer aus dem Hausflur sollen versucht haben, dem Bewohner und seinen Besuchern unter Vorhalt der Waffen Handys und Portemonnaies zu stehlen. Gegen 21.45 Uhr soll der Vorfall am Mittwoch passiert sein. Darüber informieren Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Untersuchungshaft für drei junge Männer in Frankfurt (Oder)
Zeugen, die den Vorfall mitbekommen hatten, informierten demnach die Polizei über die Auseinandersetzung. Noch vor Ort stellten die Beamten die vier Männer, die zwischen 17 und 29 Jahre alt sind. Sie werden des schweren Raubs verdächtigt. Alle Beteiligten waren Männer – sowohl die Tatverdächtigen als auch die Angegriffenen, informiert Polizeisprecher Roland Kamenz auf Nachfrage.
Eine Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei hat das Verfahren übernommen und in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Haft für drei der vier Tatverdächtigen angeregt, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Am Donnerstag dann ordnete eine Richterin des Amtsgerichts Untersuchungshaft gegen sie an.
Von Polizei und Staatsanwaltschaft ist zu erfahren, dass bei Jugendlichen andere Maßstäbe gelten als bei Heranwachsenden. Daher wird wohl keine U-Haft für den beteiligten 17-Jährigen angeordnet worden sein. Er stammt aus Osteuropa, näher will die Polizei darauf nicht eingehen. Seine drei Komplizen, die jetzt in U-Haft sind, stammen laut Polizei gebürtig aus Tschetschenien.

