Marktmonitor: Mieten in Frankfurt ziehen leicht an

Symbolbild: Frankfurter Mietblöcke
Gerrit FreitagDie Bestandsmieten in Frankfurt sind zuletzt leicht gestiegen. Das geht aus dem Marktmonitor des Verbandes Berlin–Brandenburgischer Wohnungsunternehmen hervor. Die durchschnittliche Nettokaltmiete der BBU–Mitgliedsunternehmen in Frankfurt erhöhte sich demnach von 4,68 Euro auf 4,81 Euro je Quadratmeter (Stand 31. Dezember 2018). Die Preisspanne bei den von der Statistik erfassten 15522 Wohnungen lag zwischen 4,28 Euro und 7,00 Euro. Zudem wurden bei Neuvermietungen in Frankfurt im Schnitt 5,27 Euro je Quadratmeter fällig.
Damit bleibt Wohnen in der kreisfreien Oderstadt noch vergleichsweise günstig. In den Landkreisen Märkisch–Oderland und Oder–Spree beispielsweise lagen die Bestandsmieten mit 4,88 Euro und 4,93 Euro etwas höher. Die in der Region teuersten Städte zum Wohnen bei Bestands– sowie Neuvermietungen sind — wenig überraschend — Potsdam (6,03 Euro bzw. 7,27 Euro/Quadratmeter) und Berlin (6,15 Euro bzw. 7,80 Euro/Quadratmeter).
Der Marktmonitor zeigt auch, dass die Leerstandsquote in Frankfurt rückläufig ist. 7,2 Prozent der Wohnungen waren Ende 2018 nicht vermietet. Damit steht die Oderstadt — nach jahrelangem Rückbau, der nun weitgehend abgeschlossen ist — im landesweiten Vergleich gut da. Am meisten Leerstand haben BBU–Unternehmen in Spree–Neiße (18,3 Prozent), der Prignitz (18 Prozent) und Brandenburg an der Havel (14,9 Prozent) zu beklagen.
