MOZ-Talk in Frankfurt (Oder): TV-Legende Jaecki Schwarz kommt ins Kleist Forum

TV-Legende Jaecki Schwarz wird 80 Jahre alt. Beim MOZ-Talk im Kleist Forum in Frankfurt (Oder) wird er aus seinem bewegten Leben erzählen.
Sebastian Gollnow/dpa- 11. März, 19.30 Uhr: 48. MOZ-Talk im Kleist Forum, seit Wochen ausverkauft.
- Gäste: TV-Legende Jaecki Schwarz (wird am 26. Februar 80), Melody Blessing.
- Schwarz: „Polizeiruf 110“, „Ein starkes Team“, DEFA-Hauptrolle „Ich war neunzehn“.
- Melody Blessing: U-Bahn-A-cappella, virales Video, spricht über Mut und Singen.
- Weitere Gäste: Maximilian Arland; Ökonom Marcel Fratzscher; ein Name folgt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wenn sich am 11. März um 19.30 Uhr im Kleist Forum der Vorhang hebt, dann ist klar: Frankfurt (Oder) erlebt wieder einen dieser Abende, über die man noch lange spricht. Der 48. MOZ-Talk mit Musik ist seit Wochen ausverkauft – und damit einmal mehr der Beweis, dass die größte Live-Talk-Bühnenshow Ostdeutschlands längst Kultstatus erreicht hat.
Durch den Abend führen erneut die Hamburger Entertainerin Lilo sowie der Poetry-Slamer David Friedrich. Und die Gästeliste? Die verspricht einen ebenso unterhaltsamen wie spannenden Mix aus Schauspiel, Musik und großen gesellschaftlichen Fragen.
Am 26. Februar wird Jaecki Schwarz 80 Jahre alt – und gehört noch immer zu den markantesten Gesichtern der deutschen Fernsehlandschaft. 17 Jahre lang ermittelte er als Hauptkommissar Schmücke im Polizeiruf 110 und schrieb damit TV-Geschichte. Noch heute begeistert er im ZDF-Dauerbrenner „Ein starkes Team“ als kauziger Sidekick „Sputnik“.
Doch Jaecki Schwarz kann mehr als Krimi: In den 1970ern war er regelmäßig in Märchenfilmen zu sehen – und schon 1968 sicherte er sich als Student die Hauptrolle im DEFA-Kriegsfilm „Ich war neunzehn“ – gegen 80 Mitbewerber. Märchen, Krimi, Komödie: Kaum ein Genre, das er nicht geprägt hat. Und sein ungewöhnlicher Vorname? Den verdankt er seiner Großmutter, die Fan des Stummfilmstars Jackie Coogan war. Weil die amerikanische Schreibweise „Jackie“ nicht erlaubt wurde, entstand „Jaecki“. Eine Geschichte wie aus einem Film.
MOZ-Talk: Melody Blessing über das Glück des Singens und Mut
Ihr Name ist Programm: Melody – „Musik“, „Lied“. Bekannt wurde Melody Blessing mit A-cappella-Auftritten an Berliner U-Bahnhöfen. Klassik, eigene Popsongs, lyrische Volkslieder – roh, direkt, berührend. Was als spontaner Handy-Mitschnitt nach einem Gesangsworkshop begann, sollte eigentlich ihr letzter Social-Media-Post werden. Stattdessen ging das Video viral.
Inzwischen hat sie rund hundert Clips in Berliner U-Bahnhöfen aufgenommen – und träumt davon, ihre Musik künftig in Schlössern, verlassenen Schwimmhallen oder mit einem Sinfonieorchester erklingen zu lassen. Beim MOZ-Talk spricht sie über das Glück des Singens, über die Kraft des Unperfekten – und darüber, wie Mut manchmal einfach bedeutet, stehen zu bleiben und zu singen.
Er stammt aus einer echten Musikdynastie: Maximilian Arland gehört zur Schlager-Elite Deutschlands. Vater Henry Arland ist Komponist und Klarinettist, Großvater Rolf Arland schrieb Hits – unter anderem entdeckte er Roy Black und schrieb für ihn Lieder („Ganz in Weiß“).
Maximilian Arland weiß, wie man ein Publikum begeistert
Doch Maximilian Arland ist mehr als nur musikalisches Erbe: Als Moderator prägte er unter anderem die TV-Sendung Musikantendampfer, die Regionen Deutschlands und Österreichs vom Wasser aus erkundete – mit bis zu fünf Millionen Zuschauern. Ein Entertainer, dessen Gesicht fast jeder kennt – und der weiß, wie man Publikum begeistert.
Was passiert, wenn Deutschlands Wachstumsmotor ins Stottern gerät? Prof. Dr. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, warnt vor einem gigantischen Finanzloch von über 130 Milliarden Euro bis 2029.

Schlager-Star Maximilian Arland kommt zum MOZ-Talk nach Frankfurt (Oder)
Promo/Maximilian ArlandNie wieder Wachstum, wie wir es in Deutschland gewohnt waren? Was würde das bedeuten für Wohlstand, Steuern, Rente, Demokratie? Fratzscher gilt als einer der profiliertesten Ökonomen des Landes – klar in der Analyse, verständlich in der Sprache. Beim MOZ-Talk stellt er sich den großen Fragen unserer Zeit. Und vielleicht auch dem Widerspruch.
Und wer jetzt glaubt, das sei schon die komplette Besetzung dieses Abends, der darf gespannt bleiben: Ein weiterer sehr prominenter Name wird noch bekannt gegeben. Neugierig sein, lohnt.
Der nächste MOZ-Talk findet am 10. Juni statt.

