MyJump: Toben und feiern in der Trampolinhalle Frankfurt (Oder)
MyJump gibt es in Berlin, Frankfurt (Oder) und Erfurt
Bevor Larissa und Cora für eine Stunde loshüpfen, müssen sich die beiden das Einweisungs-Video anschauen. "Das ist Pflicht. Denn hier werden ja Sportgeräte benutzt“, erklärt Betriebsleiter Frank Boist. Denn Umknicken beim Hüpfen sei die häufigste Verletzung. Gleichzeitig, mit beiden Füßen abspringen und wieder mit beiden wieder aufkommen ist daher die richtige Bewegungsfolge. „Unser interaktives Video-Springen ist einmalig“, sagt Boist stolz über die mehrere tausend Euro teure Spezial-Linse. Er betreibt die einzige MyJump-Trampolinhalle in Frankfurt und Umland, mit zwölf jungen Mitarbeitern.
MyJump ist eine Berliner Kette, die neben der Oderstadt unter anderem in der Hauptstadt zwei Indoorhallen und in Erfurt eine unterhält. „Heute morgen war hier mit einer Schulklasse richtig Leben drin“, erzählt Boist. Ging es bei ihm als ehemaliger Leiter von Spa-Bädern früher etwas ruhiger zu, kann es nun auch mal laut werden. "Aber daran gewöhnt man sich. Und die Arbeit mit Kindern macht Spaß und ist mir wichtig“, sagt der Frankfurter.
Gäste kommen auch aus Cottbus, Fürstenwalde und Guben
Nicht nur Frankfurter hangeln sich durch den Ninja-Jump-Parcour, tauchen ins Schaumstoffwürfel-Bad ein oder hopsen vom zwei Meter hohen Turm auf ein riesiges Luftkissen. Ebenso toben Gäste aus Fürstenwalde, Guben oder Cottbus durch den Spaß-Park.
Bei MyJump werden auch Kindergeburtstage gefeiert (mit Buffet und Getränkeflatrate), Wandertage für Schulklassen oder eine Disko veranstaltet, wie bei „Saturday Night Jump“. Und "MyLaser Impossible“ ist eine Strecke, die mit Laserstrahlen durchzogen ist, welche, wenn möglich, nicht berührt werden dürfen.
Auf dem Kampf-Balken braucht es Koordination, Kraft und Geschick. Dort stehen sich Diana Skoczylas und ihr Sohn Jeremy gegenüber – sie versuchen sich gegenseitig mit gepolsterten Schlägern herunterzuschubsen. „Wir kommen aus dem Schwarzwald und besuchen gerade Oma“, erzählt der 11-Jährige. Ein wenig aus der Puste ruht sich seine Mutter im offenen Imbiss- und Sitzbereich auf der ersten Etage aus. „Von dort aus haben die Eltern ihre Kinder immer im Blick“, erläutert Boist.
In der Halle direkt nebenan entsteht auf 900 Quadratmetern – laut dem Leiter – derzeit Brandenburgs größter Indoor-Kinderspielplatz. In zwei bis drei Wochen sollen die E-Card-Strecke, der große Hüpf-Turm und die Riesen-Rutsche fertig sein. „Bei den Null- bis Dreijährigen müssen die Eltern dann mit in die Tobe-Landschaft“, so Boist. Tagestickets sollen dann fünf Euro pro Kind und 4,50 Euro pro Elternteil kosten.
Preise und Öffnungszeiten von „MyJump“
Montag, Dienstag: geschlossen
Mittwoch: 15 bis 19 Uhr
Donnerstag: 15 bis 19 Uhr
Freitag: 15 bis 20 Uhr
Samstag: 10 bis 21 Uhr
Sonntag: 10 bis 19 Uhr




