Neuer Vorschlag: Frankfurt will neuen Beinamen: Europäische Doppelstadt

Symbol der Europäischen Doppelstadt: die Brücke über die Oder.
Patrick PleulDie Verwaltung habe sich sehr „ernsthaft mit dem Antrag“ der Satirepartei auseinandergesetzt, versicherte René Wilke. Er wies darauf hin, dass das Land den Zusatznamen genehmigen müsste. Voraussetzung dafür sei, „dass der Name etwas mit der Geschichte der Stadt zu tun hat oder ein anderer offenkundiger Bezug existiert.“ Bei dem Titel Weltstadt sehe die Verwaltung „große Schwierigkeiten, eine solche Genehmigung zu erhalten. Wir glauben auch nicht, dass dies der geeignete Titel für Frankfurt wäre.“ Stattdessen favorisiere die Verwaltung eine andere neue Zusatzbezeichnung. „Wir finden, dass Frankfurt gemeinsam mit Slubice den Beinamen ‚Europäische Doppelstadt’ tragen sollte. Diese Diskussion sollten wir führen, weil das unser Markenkern und unserem Profil noch stärker Ausdruck verleihen würde“, erklärte René Wilke den Vorschlag, der mit dem neuen Handlungsplan umgesetzt werden könnte.
Einziger offizieller Beiname Frankfurts bisher ist „Kleiststadt“. Der Titel geht auf eine Entscheidung der Stadtverordneten im Jahr 1998 zurück. Laut Wilke spräche rechtlich nichts dagegen, künftig zwei Zusatzbezeichnungen zu tragen.
