Vor drei Jahren gab es die letzten Abende in Dirndl und Lederhose in Frankfurt (Oder). Mehr als 7500 Besucher strömten 2019 zum Oktoberfest auf dem Brunnenplatz, sangen der Gemütlichkeit ein Prosit und ließen sich die bayrischen Köstlichkeiten schmecken. Doch nach der 13. Auflage fiel die 14. Zeltgaudi sowohl 2020 als auch 2021 – als in halboffenen Zelten am Helenesee gefeiert werden sollte – pandemiebedingt aus. In diesem Jahr aber wird es wieder Brezeln, Bier und Blasmusik im Frankfurter Stadtzentrum geben. Die meisten Corona-Beschränkungen sind gefallen.
Am nächsten Montag, 12. September, beginnen auf dem Brunnenplatz bereits die aufwendigen Aufbauarbeiten für das große Festzelt, das allabendlich bis zu 1.500 Besucher fassen soll. Der erste Oktoberfest-Termin mit dem offiziellen Fassanstich ist Freitag, der 23. September. Gefeiert wird außerdem am 24. September, 30. September, sowie am 1. und 2. Oktober.

Abgesehen vom 24. September gibt es für alle Termine noch Karten

Wichtig ist, dass die alten Tickets aus dem Jahr 2020 nach wie vor Gültigkeit haben, und zwar für den jeweiligen Veranstaltungstag, erklärt Veranstalter Daniel Grabow. Das heißt, wer Tickets für Freitag, den 25. September 2020 gekauft hatte, der kann damit auch am Freitag, 23. September, mitfeiern. Gleiches gilt für die anderen Veranstaltungstage am 24.09. (Tickets vom 26.09.2020 gültig), am 30.09. (Firmentickets vom 01.10.2020 gültig), am 01.10. (Tickets vom 02.10.2020 gültig) sowie am 02.10. (Tickets vom 03.10.2020 gültig). Ticketinhaber, die an den jeweiligen Terminen nun nicht mehr können, konnten Tickets tauschen oder sich den Kaufpreis erstatten lassen, so Grabow.
Bis auf den 24. September, der bereits voll ausgebucht ist, gebe es für alle Termine noch Restkarten. Ein normales Ticket kostet 20 Euro und beinhaltet eine Sitzplatzgarantie von 17 bis 19 Uhr. Ab acht Karten aufwärts lässt sich eine Tischreservierung zum Preis von 30 Euro dazubuchen. Reservierungen werden von Montag bis Donnerstag, 8 bis 16 Uhr, unter 0335 / 38 71 432 oder 0335 / 38 70 565 entgegengenommen. Die Vorverkaufsstelle befindet sich im Kamea Club, Briesener Strasse 7. Dort können die Tickets auch (in bar) bezahlt und abgeholt werden.

Schmalzbrot, Weißwürste und Brathendl auf der Speisekarte

Ein besonderer Veranstaltungstag ist Freitag, der 30. September, der ausschließlich für Firmen reserviert ist und für den ebenfalls noch Restkarten zu haben sind. An diesem Abend nimmt der Frankfurter Mittelstand, darunter vor allem aus den Handwerksbetrieben, an den Biertischen im Festzelt Platz. „Es ist eine gute Gelegenheit für Unternehmen, ihren Mitarbeitern etwas Gutes zu tun, und zugleich, um Geschäftspartner zu treffen“, sagt Daniel Grabow.
Auch am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober, ist das Festzelt noch einmal den ganzen Tag über für alle und ohne Eintritt offen. Parallel dazu findet vor dem Zelt ein Oldtimer-Treffen statt.
Auf der Speisekarte stehen wie immer viele bayrisch-deftige Gerichte. Das Angebot reicht vom Schmalzbrot mit Gurke (2,50 Euro) und Kartoffelknödeln mit bayrisch Kraut und Salat (6,50 Euro) über Weißwürste mit süßem Senf und Brezel (8,50 Euro) und Germknödel mit Vanillesauce bis hin zum halben Brathendl mit Salatgarnitur (9 Euro) und Schweinshaxen in klein (11 Euro) und groß (13 Euro) mit Kartoffelknödeln. Eine Brotzeit für sechs Personen gibt es nur mit Vorbestellung (69 Euro).

Der Preis für eine Maß Bier ist auf 9,90 Euro gestiegen

Ebenfalls weiter mit dabei ist das Frankfurter Brauhaus, das ein eigenes Frankfurter Festbier ausschenkt. Die Frankfurter könnten stolz auf das Bier aus ihrer Stadt sein, sagt Daniel Grabow. „Wir freuen uns wirklich sehr darüber, dass unsere Brauerei wieder für das Bier sorgt.“
Der Preis für die Maß Bier (1 Liter) hat dabei wie überall spürbar angezogen. Sie kostet mit 9,90 Euro (2019 lag der Preis bei 8,20 Euro) allerdings noch knapp unter 10 Euro. Für den halben Liter sind 5,90 Euro zu zahlen. Zum Vergleich: Auf der Münchner Wiesn kostet die Maß diesmal zwischen 12,60 und 13,80 Euro.
Nicht fehlen dürfen außerdem die Blasmusikkapelle von „Jochens Jungs“ und DJ Achim Orthen, die für die passenden Wiesnhits sorgen.
Und was ist mit Corona? Daniel Grabow will das Thema gar nicht kleinreden. Zwar bestehe weder eine Testpflicht, noch gebe es andere Corona-Auflagen. „Aber ich empfehle trotzdem allen Besuchern, getestet zum Oktoberfest zu kommen. Wer krank ist, sollte nicht unter Leute gehen. Das war auch schon vor Corona so. Ganz einfach“, so Daniel Grabow.
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