Polizei in Frankfurt (Oder): Mann droht Personen per Messenger-Dienst mit dem Tod

In Frankfurt (Oder) hat ein Mann anderen per Messenger-Dienst mit dem Tod gedroht. Die Polizei fand bei ihm auch eine Schreckschusswaffe. (Symbolfoto)
dpa/Uli DeckDie Polizei ist in Frankfurt (Oder) zu einem Einsatz gerufen worden, nachdem ein 43-Jähriger anderen Personen per Messenger-Dienst Nachrichten geschickt und „ihnen darin Straftaten angedroht“ hatte. Das teilte die Polizeidirektion Ost in einer Pressemitteilung mit. Auf Nachfrage erklärte Roland Kamenz aus der Pressestelle, dass der Mann den anderen mit dem Tode gedroht habe.
Zugetragen hat sich der Vorfall am späten Montagabend (4.12.) in der Gerhart-Hauptmann-Straße in West. Da laut Polizei „zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass hier eine Gefahr für Dritte besteht, wurde der Beschuldigte von den Beamten ausfindig gemacht und seine Wohnung durchsucht“. Gefunden habe man dabei mehrere Gegenstände, darunter eine Schreckschusswaffe und eine Axt. Wie Kamenz bestätigte, habe der 43-Jährige in seinen Nachrichten gedroht, die Personen damit zu töten.
Ob es sich um Nachbarn, andere Bekannte oder Familie des Mannes handelte, wollte er nicht sagen. Verschickt wurden die Nachrichten jedoch vom Handy des Mannes auf andere Handys.
Polizei leitet Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung ein
Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung ein. Ein Verstoß gegen das Waffengesetz lag zunächst nicht vor, da der Mann die Schreckschusswaffe nicht ohne kleinen Waffenschein mit sich führte, sondern sich diese lediglich bei ihm in der Wohnung befand.
Das Strafgesetzbuch sieht bei einer solchen Bedrohung eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren vor.
