Polizei in Frankfurt (Oder)
: Einbrecher in der Stadt unterwegs – wo sie zuschlugen

Mehrere Einbrüche gab es in den vergangenen Nächten in Frankfurt (Oder). Was die Polizei bislang zu den Fällen weiß.
Von
Lisa Larossa,
Wiemke Reiners
Frankfurt (Oder)
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Unbekannte versuchten in der Nacht von Sonntag auf Montag (28.10.2024) mit einer Kanalabdeckung die Fensterscheibe der Apotheke an der Moskauer Straße einzuschlagen.

Unbekannte versuchten in der Nacht von Sonntag auf Montag (28.10.), mit einem Gullydeckel die Fensterscheibe einer Apotheke in Frankfurt (Oder) einzuschlagen.

Wiemke Reiners
  • In Frankfurt (Oder) gab es mehrere Einbrüche; die Polizei ermittelt noch.
  • Einbrecher versuchten, eine Apothekenscheibe mit einem Gullydeckel einzuschlagen.
  • Ähnliche Einbrüche fanden in einer Bäckerei, einem Imbiss und einem Schlüsselservice statt.
  • Sachschäden sind oft höher als die Beute; teils nur 40 Euro gestohlen.
  • Polizei prüft, ob die Taten zusammenhängen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ob es sich um eine Gruppe handelt, die aktuell durch Frankfurt (Oder) zieht und einen Einbruch nach dem anderen zu begehen versucht, lässt sich aktuell noch nicht sagen. Die Polizei ermittelt. Doch sie vermeldete in den vergangenen Tagen mehrere Einbrüche, von denen einige anscheinend nach demselben Muster abgelaufen sind.

„In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde hier gegen halb zwei ein Alarm ausgelöst. Es hat wohl jemand versucht, mit einem Gullydeckel die Scheibe einzuschlagen“, erzählt Apotheker Rüdiger Meyer, Inhaber der Apotheke am Hansaplatz. Er vermutet, dass die Einbrecher durch die Alarmanlage verschreckt wurden. Mit einem kleinen fernsteuerbaren Kamera-Roboter konnte er direkt überprüfen, ob jemand in die Apotheke eingedrungen ist. Das war zum Glück nicht der Fall, eine neue Scheibe braucht er trotzdem.

Passanten und Verkäuferin sind nach Einbruch verunsichert

Eine Verkäuferin der Bäckerei nebenan ist durch die anscheinend zunehmenden Einbrüche verunsichert: „Ich habe nicht gedacht, dass in der Gegend so viel passiert“, sagt sie und meint damit die vielen Schlägereien und den Überfall auf die Post im Juni. „Wir haben den hinteren Eingang jetzt immer geschlossen. Tagsüber hat man so alles im Blick.“

Die Tat trifft bei umstehenden Passanten auf Unverständnis. Einige vermuten hinter Einbrüchen und Vandalismus vor allem Jugendliche: „Man müsste dafür sorgen, dass den jungen Leuten hier wieder mehr geboten wird. Dann wäre ihnen nicht so langweilig und so etwas würde nicht passieren“, spekuliert eine von ihnen.

Den versuchten Einbruch thematisiert auch die Polizei am Dienstag (29.10.) in einer Pressemitteilung. „Dies scheiterte jedoch genau wie der Versuch, in einen Imbiss in der Klingestraße einzudringen“, heißt es darin. Auch ein Schlüsselservice in der Karl-Marx-Straße wurde am Montag demnach Opfer von Einbrechern. Geöffnet wurde nur ein Fensterspalt. Dahingegen gelang ein Einbruch am Karl-Ritter-Platz. Die Täter verschafften sich laut Polizei „gewaltsam Zutritt zu einem Lebensmittelgeschäft“ und stahlen Bargeld.

Viel Beute machen die Einbrecher in Frankfurt (Oder) nicht

Schon am Freitag hatte es ähnliche Taten in der Nacht gegeben. In eine Gravurwerkstatt in der Kleinen Oderstraße wurde gegen 2.30 Uhr eingebrochen. „Hier hörte ein Zeuge ein Klirren von Glas, konnte dieses aber nicht zuordnen“, teilt die Polizei mit. Erst am Nachmittag habe ein weiterer Zeuge festgestellt, dass eine Scheibe des Geschäfts eingeschlagen war. Die Einbrecher waren durch diese Öffnung ins Geschäft gelangt, stahlen etwa 40 Euro Kleingeld aus einer Handkasse.

Oftmals scheinen die Sachschäden größer zu sein als die Beute der Einbrecher. So gelangten ebenfalls am Freitag Unbekannte zwar nicht in die Räumlichkeiten einer Schlüsseldienstfirma in der Karl-Marx-Straße. Sie hinterließen aber einen Sachschaden in Höhe von rund 1000 Euro. Denn sie hatten einen großen Stein in eine Schaufensterscheibe geworfen. Der Rahmen verbog sich nach innen, die Scheibe zersprang.

Trotz der ähnlichen Abläufe der Einbrüche konnte die Polizei zunächst nicht sagen, ob diese zusammenhängen und von denselben Tätern ausgeübt wurden. Die Ermittlungen laufen.