Rathaus Frankfurt (Oder): Bürgerbüro zieht um – Einschränkungen für Einwohner

Weitere Behörden ziehen zurück ins sanierte Rathaus in Frankfurt (Oder) – dadurch kommt es zu Schließzeiten
Patrick Pleul/dpaIn den vergangenen fünf Jahren hat man sich in Frankfurt (Oder) daran gewöhnt, für Anliegen wie einen neuen Reisepass nicht ins Rathaus, sondern in das Ausweichquartier des Bürgerbüros in der Logenstraße zu gehen, oder auch für eine Hochzeit nicht den Trausaal nutzen zu können. Zuletzt hieß es, dass mittlerweile 70 Beschäftigte der Stadtverwaltung zurück ins Rathaus gezogen seien. Dazu gehörten Abteilungen wie das Rechtsamt oder auch das Büro des Oberbürgermeisters.
Jetzt steht der finale Umzug der letzten noch fehlenden Bereiche ins sanierte Rathaus bevor. Dazu gehören das Bürgerbüro, die Ausländerbehörde und das Standesamt. Die Rückkehr führt dabei auch zu eingeschränkten Erreichbarkeiten im Rathaus.
Bürgerbüro zieht nach Sanierung ins Rathaus Frankfurt (Oder)
Wie die Pressestelle mitteilt, zieht das Bürgerbüro vom 5. bis 9. August um, und ist deshalb „während dieser Zeit für den regulären Besucherverkehr geschlossen“. Erst ab dem 12. August hat das Bürgerbüro wieder geöffnet – dann im Rathaus. „Persönliche Vorsprachen sind dann montags, dienstags und freitags nach vorheriger Terminvereinbarung und donnerstags zur freien Sprechstunde ohne Terminvereinbarung möglich“, teilt die Verwaltung mit.
Für die Bearbeitung dringender und unaufschiebbarer Notfälle während der Schließzeit, werde in der Kfz-Zulassungsbehörde im Stadthaus, Haus 4, Goepelstraße 38, ein Notfallarbeitsplatz eingerichtet. Zu dringenden Notfällen zählen vor allem die Beantragung von (vorläufigen) Personaldokumenten nach Verlust, Diebstahl oder in Zusammenhang mit einem kurzfristigen Reiseantritt sowie die Beantragung von Führungszeugnissen für eine Arbeitsaufnahme. Eine reguläre Ausgabe von Personalausweisen und Reisepässen sei in dieser Zeit nicht möglich.
Die Stadt bittet darum, das Angebot tatsächlich nur in Notfällen in Anspruch zu nehmen. Die Bearbeitung erfolge „ausschließlich nach vorheriger telefonischer Absprache unter 0335 5523330 oder per E-Mail an buergerbuero@frankfurt-oder.de“. In der Schließwoche ist der Notarbeitsplatz zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag, 8 bis 12 Uhr; Dienstag, 9 bis 12 sowie 13 bis 18 Uhr; Mittwoch geschlossen; Donnerstag, 8 bis 12, 13 bis 16 Uhr; Freitag, 8 bis 12 Uhr.
Ausländerbehörde zieht ins sanierte Rathaus Frankfurt (Oder)
Im selben Zeitraum (5. bis 9. August) ist auch die Ausländerbehörde geschlossen. Der erste reguläre Sprechtag findet dann wieder am Dienstag, 13. August, 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr statt.
Während der Schließzeit wird in der Kfz-Zulassungsbehörde, Haus 4, Raum 1.04, auch für die Ausländerbehörde ein Notfallarbeitsplatz eingerichtet. Termine gibt es nach vorheriger Absprache unter 0335 5523307 oder per E-Mail an abh@frankfurt-oder.de. Als dringende Notfälle gelten insbesondere die Beantragung von abgelaufenen oder in einer Woche ablaufenden Dokumenten und Ersatzdokumenten sowie die Beantragung nach Verlust oder Diebstahl.
In der Umzugswoche ist der Notfallarbeitsplatz am Montag, Mittwoch und Freitag geschlossen. Geöffnet ist Dienstag, 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr, sowie Donnerstag, 9 bis 12 und 13 bis 16 Uhr.
Standesamt zieht ins sanierte Rathaus Frankfurt (Oder)
Die dritte Behörde ist das Standesamt, das ebenfalls in der genannten Woche umzieht. Auch telefonisch wird es nicht erreichbar sein. Ein Notfallarbeitsplatz ist lediglich für dringende Fälle der Bearbeitung von Sterbefallbeurkundungen eingerichtet und nur nach vorheriger Rücksprache – nach Angaben der Stadtverwaltung seien die Bestattungsunternehmen informiert. Die für die Umzugswoche angesetzten Trauungen finden „wie geplant im Hansesaal des Bolfrashauses statt“. Die erste Möglichkeit zu Vorsprache im Standesamt ist erst wieder Dienstag, 13. August, 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr – aber nur für diejenigen, die online einen Termin vereinbart haben.
Die Stadtverwaltung verweist auch noch einmal auf die Online-Terminvergabe unter www.frankfurt-oder.de. Außerdem heißt es, dass es in der Umzugswoche zu längeren Wartezeiten an den Notfallarbeitsplätzen kommen könne. Es werde unter den genannten Nummern und Mail-Adressen auch nicht durchgängig jemand erreichbar sein.



