Schule in Frankfurt (Oder): Evangelisches Gymnasium eröffnet offiziell

In Frankfurt (Oder) wird eine evangelische Schule eröffnet, mit Gymnasium und Oberschule. Noch ist die Alte Post jedoch nicht umgebaut (Archivbild vom Tag der offenen Tür)
René Matschkowiak- Evangelisches Gymnasium in Frankfurt (Oder) startet am 2. September in Übergangsräumen.
- Umbau der Alten Post als künftiger Standort bis Schuljahr 2025/26 geplant.
- Bis zu 480 Schulplätze nach Fertigstellung; aktuell 56 Gymnasiasten.
- Schulgeld nach Einkommen: mind. 30 €, max. 350 €; Sozialbefreiung möglich.
- Bewerbungen für wenige freie Plätze weiterhin möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Dass Frankfurt (Oder) eine private weiterführende Schule bekommt, ist bekannt. Ende 2022 war verkündet worden, dass dafür die Alte Post im Stadtzentrum umgebaut werden soll, die Evangelische Schulstiftung in der EKBO dort Gymnasium und Oberschule errichtet. Umgebaut ist das Gebäude an der Ecke Logen-/Lindenstraße aber noch nicht.
Deshalb startet der Schulbetrieb zunächst in den Räumen der evangelischen Grundschule in der Luisenstraße, mit bis zu 56 neuen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten. Erst am 8. August genehmigte das Bildungsministerium die Neugründung, weshalb die evangelische Schulstiftung erst jetzt darüber informierte, dass das Gymnasium tatsächlich am 2. September starten kann, wenn das neue Schuljahr beginnt. Am Tag vorher gibt es einen Gottesdienst zum Start für alle neuen Schülerinnen und Schüler.
Freie Plätze für evangelisches Gymnasium Frankfurt (Oder)
In einer Pressemitteilung heißt es, dass sich Schulleiter Florian Rietzl auf den Start des ersten Evangelischen Gymnasiums in Frankfurt (Oder) freue. Er wolle „alle Eltern, die erst jetzt davon erfahren, ermutigen, sich auf die wenigen noch verfügbaren Plätze zu bewerben“. Er dankt der Leiterin der evangelischen Grundschule Anke Adolph, „dass sie uns so kollegial mit Übergangsräumen unterstützt. So haben wir gute Startbedingungen“. Florian Rietzl war zuvor stellvertretender Schulleiter der katholischen Schule Bernhardinum in Fürstenwalde.
Nach dem Start im Schuljahr 2024/25 ziehen die beiden ersten Klassen des Gymnasiums zusammen mit den dann neu startenden Gymnasial- und Oberschulklassen zum Schuljahr 2025/26 in Teile der Alten Post. „Nach dem Aufbau wird der Standort Stadt und Region bis zu 480 neue weiterführende Schulplätze anbieten können“, heißt es in einer Pressemitteilung der Schulstiftung.
Eltern müssen für Gymnasium in Frankfurt (Oder) Geld zahlen
Die Schulen der Evangelischen Schulstiftung sind in freier Trägerschaft, weshalb auch Eltern, deren Kinder das neue Gymnasium besuchen werden, ein Schulgeld zahlen müssen (PDF). Dieses richtet sich nach dem Einkommen und beträgt mit Beginn des Schuljahres 2024/25 laut Information auf der Internetseite der Schulstiftung „2,4 Prozent des maßgeblichen Einkommens“.
Der Mindestsatz liegt aktuell bei 30 Euro, der Höchstsatz bei 350 Euro. Wer Sozialleistungen bekommt, kann sich vom Schulgeld befreien lassen. Gehen die Geschwister bereits auf die Schule, gibt es Ermäßigungen.

