Schwimmen: Pokal bleibt beim ESV Frankfurt
Schwimmer von 17 Vereinen aus Brandenburg, Berlin und Sachsen kämpften um den 27. Sparkassenpokal des ESV Frankfurt 1948. Erneut gelang es den Gastgebern, den Pokal an der Oder zu belassen.
Unter 17 Vereinen, bei 99 Startern und 259 Einzelstarts, erkämpften sich die Schwimmer des ESV Frankfurt beim diesjährigen Sparkassenpokal mit 310 Punkten Rang eins in der Mannschaftswertung. Es folgten Aqua Berlin mit 279 Punkten und der Köpenicker SV, der auf 162 Punkte kam.
Im Starterfeld waren nach längerer Pause diesmal sieben Schwimmer vom Post SV Leipzig dabei, die fast alle ihre Starts gewannen und deshalb auch auf Platz vier im Gesamtstarterfeld landeten. Ihnen gefiel alles so gut, dass sie versprachen, 2020 erneut dabei zu sein. Bleibt abzuwarten, mit wie vielen Schwimmern sie dann an den Start gehen, denn wer die Leistungsstärke der Sachsen kennt, weiß, dass sie dann ein ernst zu nehmender Gegner in der Pokalwertung sein werden.
Leistungen sind das Stichwort. Die wurden allemal wieder erbracht. Insgesamt 24–mal erreichten die ESV–Schwimmer den ersten, 20–mal den zweiten und viermal den dritten Platz. Erfolgreichste Starter waren Christopher–A. Grahlemann (AK 35), Jürgen Weber (AK 35) und Iris Schulz (AK 60), die jeweils dreimal als Sieger aus dem Becken stiegen. Grahlemann und Schulz waren es auch, die in der Gesamtwertung unter den ESV–Startern die besten Leistungen aller Starter erreichten: Grahlemann benötigte für 100 m Freistil 54,20 Sekunden, Schulz über 100m Brust 1:40,40 Minuten. Beide erhielten einen 100–Euro–MOZ–Gutschein. Die besten auswärtigen Leistungen gingen nach Köpenick und zur Humboldt Uni Berlin, belohnt mit einem Gutschein des City–Park–Hotels.
Herausragend war vor allem die Leistung des vor gut zwei Wochen neu gewählten Präsidenten des ESV Frankfurt, Ulrich Karkmann (AK 45). Er schwamm über 100 m Freistil persönlich noch nie erreichte 1:07,88 — angetrieben vom Vereinskameraden Tino Mattuschka (AK 50), der auf der Nebenbahn Schmetterling in 1:07,00 schwamm, was bei der Ausschreibung von 100 m Frei–stil statt Kraul erlaubt ist.
Großen Dank richtete Abteilungsleiterin Annet Walter an die Unterstützer des Events. Ohne die Unterstützung der Sparkasse Oder–Spree, des City–Park–Hotels Frankfurt, des Fachgeschäftes Holzinger–Sport, von dem für die jeweiligen Einzelklassensieger Handtücher bereitstellgestellt wurden, und Salto–Florale, die zwei Blumensträuße für den jeweils älteste/n Starterin bzw. Starter spendeten, sind derartige Events kaum möglich.
Aber auch die anschließende Abendveranstaltung im Oderspeicher und DJ–Lutz trugen zum Gesamterfolg bei. Immerhin die Hälfte aller Teilnehmer ließ es sich nicht nehmen, auch dort dabei zu sein getreu dem Motto: „Wer Leistungen bringt, darf danach auch feiern“.

