"Der MOZ-Talk hat sich in den letzten Jahren zur größten Bühnen-Live-Talkshow in Ostdeutschland entwickelt mit einer überwältigenden Zuschauerresonanz. Um auch weiterhin die große Kartennachfrage zu erfüllen und gleichzeitig die strengen Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien zu gewährleisten, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut, diesem erfolgreichen Format auf dem Messegelände ein temporäres Zuhause zu geben", betont der Künstlerische Leiter des Kleist Forums Florian Vogel.

Erzählungen übers Segeln

Eigentlich wollte Dieter "Maschine" Birr von den Puhdys beim geplanten MOZ-Talk am 18. März seinen 76. Geburtstag feiern. Im Februar hatte er mit Uwe Hassbecker (Silly) im Erzgebirge ein neues Tourprogramm ("Lieder für Generationen") gestartet. Doch dann kam plötzlich die Corona-Pandemie. Seitdem traten die beiden Musiker nicht mehr öffentlich auf. Auch der MOZ-Talk am 3. Juni musste abgesagt werden. "Aller guten Dinge sind drei", freute sich Dieter Birr, als wir ihn Ende Juli mit der Botschaft beglückten, endlich wieder auftreten zu können. Uwe Hassbecker stutzte mit Blick in seinen Kalender zunächst. Denn seine beiden erwachsenen Söhne haben am 16. September Geburtstag. "Na, vielleicht kommen sie mit", meinte er.
Der mit dem ECHO geehrte Dieter Birr schrieb mit den Puhdys Musikgeschichte. Mit Uwe Hassbecker, seit über drei Dekaden Silly-Musiker, verspricht "Maschine" sich einen musikalischen Schlagabtausch auf höchstem Niveau zu liefern. Beide haben den gleichen Nenner: Leidenschaft und musikalisches Können.
Ebenso waren für Ex-Tatort-Kommissar Boris Aljinovic die vergangenen Monate eine Zeit des Wartens. Wie für die meisten Filmschauspieler gab es in dieser Zeit auch für ihn keine Drehs. Und so widmete sich der Goldmedaillengewinner im Hochseesegeln mit seinem Boot wieder den Weltmeeren, wo er ebenso zu Hause ist wie auf großen Bühnen. Über seinen Funker erreichten wir ihn vergangene Woche auf hoher See kurz vor den Azoren. Gerade rechtzeitig kommt er zurück und wird beim MOZ-Talk unter anderem über seine Erlebnisse und die Leidenschaft fürs Segeln berichten.

Gefragter Corona-Experte

Der vierte Gast, Prof. Jonas Schmidt-Chanasit, hatte, im Gegensatz zu den Schauspielern, in den vergangenen Wochen viele Auftritte im Fernsehen. Als Top-Virologe im renommierten Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg ist er ein gefragter Experte in Sachen Coronavirus. Für den 41-jährigen Virologen sind tropische Infektionskrankheiten besonders interessant. Reisen in tropische Gebiete hätten ihn auf diese Fachrichtung gebracht. Zuweilen reist aber nicht der Forscher, sondern das Virus. Und so forscht Prof. Schmidt-Chanasit gerade jetzt insbesondere zum Coronavirus. Über weitere Gäste informieren wir in den nächsten Tagen.
Karten ab 15 Euro gibt es in der MOZ-Geschäftsstelle in der Paul-Feldner-Straße 13 und im Kleist Forum.