Vor einer Woche begannen die Tarifverhandlungen am Klinikum Frankfurt (Oder) für einen neuen Haustarifvertrag. Auf eine zentrale Forderung der Gewerkschaft Ver.di will das Unternehmen dabei offenbar eingehen. „Für uns ist klar, dass wir für die Mitarbeiter, um die es in der Tarifrunde geht, auch eine Corona-Prämie vereinbaren wollen“, erklärte Kevin Pfaffner auf einer Pressekonferenz.
Pfaffner führt nach dem Weggang von Mirko Papenfuß und bis zum Amtsantritt von Patrick Hilbrenner am 1. April übergangsweise die Geschäfte in Markendorf. Konkretes könne er noch nicht sagen. Das mehrstündige Auftaktgespräch mit Ver.di sei jedoch sehr konstruktiv gewesen. Er hoffe auf einen zügigen Abschluss der Verhandlungen.

Ver.di fordert Angleichung an den TVöD

Ver.di fordert eine steuerfreie Corona-Sonderzahlung in Höhe von bis zu 600 Euro, wie sie im Dezember auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in öffentlichen Krankenhäusern, aber auch von Behörden erhalten haben. Unabhängig von der Prämie geht es der Gewerkschaft aber vor allem um eine Angleichung der Löhne, Zulagen und Arbeitszeiten für die rund 1350 nichtärztlichen Beschäftigten an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Die Gespräche werden in der kommenden Woche fortgesetzt.
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