The Voice of Germany 2024
: Aus für Verena aus Frankfurt (Oder) vor Halbfinale

Verena de la Caridad aus Frankfurt (Oder) ist bei „The Voice of Germany“ rausgeflogen. Es war denkbar knapp.
Von
Lisa Larossa
Frankfurt (Oder)
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Verena de la Caridad aus Frankfurt (Oder) ist ein großes Gesangstalent

Verena de la Caridad aus Frankfurt (Oder) ist ein großes Gesangstalent.

Joyn/Claudius Pflug
  • Verena de la Caridad aus Frankfurt (Oder) scheidet knapp vor dem Halbfinale von "The Voice of Germany" aus.
  • Sie beeindruckte mit "I put a spell on you" und erhielt Standing Ovations.
  • Verena konnte zunächst den Hot Seat verteidigen, verlor jedoch gegen Kathrin German aus dem Team Mark Forster.
  • Trotz Tränen nahm Verena es sportlich und umarmte ihre Konkurrentin.
  • Ihr Manager sieht das Ausscheiden als neuen Anfang.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Verena de la Caridad aus Frankfurt (Oder) ist nicht mehr bei der Sendung The Voice of Germany dabei. In den sogenannten Teamfights musste die 17-Jährige am Freitag (15.11.) zunächst gegen den 49-jährigen Kandidaten Petter Bjällö aus Team Samu antreten. Ein bisschen nervös sei sie, ist in der Sendung zu hören. „Aber ich krieg’ das hin“ – sie kriegt es auch hin, mit ihrer souligen Stimme „I put a spell on you“ zu singen und damit für Gänsehaut zu sorgen.

Aus dem Publikum gibt es Standing Ovations. Auch ihre Konkurrentinnen nicken zum Teil anerkennend mit dem Kopf. „Es war perfekt“, heißt es von einer. Auch Yvonne Catterfeld, in deren Team Verena ist, bewertet ihren Auftritt mit den Worten perfekt und ergreifend. Die Bewegungen auf der Bühne bringe sie natürlich mit, niemand habe ihr das beigebracht.  „That was incredible“ – das war unglaublich – kommentiert sie. „Verena, du bist 17 – das ist nicht normal.“

Verena aus Frankfurt (Oder) zunächst auf Hot Seat

Auch Jury-Konkurrent Samu Haber sagt: „Das war überwundervoll. Du weißt, wie gut du bist.“ Seinem eigenen Kandidaten Petter sagt er: „Ich liebe dich.“ Fast wirkt es, als wäre die Entscheidung für Verena bereits gefallen. Doch am Ende entscheidet der „The Voice Voting Block“. Der besteht aus 99 ehemaligen Teilnehmenden, die sich zunächst für Verena entscheiden. Sie sitzt also anfangs auf einem der sogenannten Hot Seats. Wenn ein Talent am Ende der Folge einen solchen besetzt, kommt er oder sie in die Liveshows, also ins Halbfinale. Erst sieht es gut aus für Verena.

„Ich bewunder dich wirklich, ich bewunder dich so sehr, so sehr“, sagt Yvonne Catterfeld. Auch Konkurrent Petter, der aus der Show ausscheidet, gibt sich freundlich: „Ich freu mich. Verena ist eine ganz tolle Sängerin und ich wünsche ihr alles Gute.“ Doch auf den Hot Seats bleibt man nur so lange, bis jemand anderes den Sitz einnimmt.

Ein zweites Mal entscheidet sich das Publikum für Verena

Die Show nähert sich dem Ende, Scorpion, 24 Jahre alt, tritt mit „Beautiful“ von Christina Aguilera gegen Verena an – am Ende verbunden mit einer Message: ein Dank an The Voice of Germany, dass alle dort wirklich „sein können, wer wir sind, unabhängig von woher wir kommen, von unserer Haut, unserer Religion oder wen wir lieben möchten“. In der Welt brauche es Liebe.

Scorpion und Verena de la Caridad werfen sich Luftküsse zu. Yvonne Catterfeld sagt, beide seien auf Augenhöhe, hätten einen „Riesenweg in der Musikkarriere“ vor sich. Es folgt ein Appell an den Voting Block: Es gehe um die Performance und um die Stimme. Der entscheidet sich am Ende erneut für Verena. Doch am Ende der Sendung wendet sich das Blatt doch.

Verena aus Frankfurt (Oder) fliegt als Letzte der Folge raus

Es folgen nur noch zwei Auftritte, fast schafft Verena es ins Halbfinale. Doch dann tritt Kandidatin Kathrin German aus dem Team Mark Forster als Allerletzte in dieser Folge auf. Mit „I Have Nothing“ von Whitney Houston singt sie die Frankfurterin ins Aus, in den letzten wenigen Minuten der Folge. Bei Verena fließen Tränen, doch sie umarmt ihre Konkurrentin: „Du warst so gut!“

Gleichzeitig lacht sie auch direkt wieder. Von Norbert Leitzke, der als ihr Manager fungiert, heißt es auf Nachfrage: „Es ist sehr dramatisch. Eine Niederlage ist es dennoch nicht, sondern eher der Beginn.“