Trockenheit: Frankfurter sollen mitwässern

In der Hitze bewässert der Bauhof täglich die städtischen Grünflächen mit Wasserfahrzeugen. Doch das reicht nicht aus.
Jan-Henrik HnidaDas Grünflächenamt konzentriere sich aktuell vorrangig auf die Wässerung der Jungbäume. „685 Jungbäume werden momentan je nach Notwendigkeit von Firmen gewässert. Jeder Jungbaum bekommt je Wässerungsgang etwa 60 Liter Wasser. Der Bauhof bringt täglich rund 8000 Liter Wasser auf kommunalen Staudenflächen auf. Damit ist der Bedarf jedoch nicht gedeckt“, heißt es von der Pressestelle. Deshalb rege die Stadtverwaltung im Sinne des bürgerschaftlichen Engagements die private Unterstützung durch Frankfurter an, „da jeder zusätzliche Eimer Wasser den Pflanzen zugutekommt“.
Für eine möglichst nachhaltige Bewässerung gibt die Stadt den Frankfurtern dabei auch ein paar nützliche Tipps: Die frühen Morgen– sowie die Abendstunden seien am besten zum Gießen geeignet. „Über die Mittagszeit ist die Verdunstung zu hoch für effektives Wässern“. Bei ausgetrocknetem Boden sei es von Vorteil, die zu bewässernde Fläche erst anzugießen, etwas zu warten und anschließend noch einmal gründlich zu gießen, denn „auf diese Weise kann das Wasser besser vom Boden aufgenommen werden“.