Trockenheit
: Wohnbau bittet Bürger in Frankfurt (Oder) Bäume zu gießen

Ein Anwohner der Seelower Kehre in Frankfurt (Oder) klagt über fehlende Gießringe.
Von
Nancy Waldmann
Frankfurt (Oder)
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Leidtragende dürrer Jahre: Die angegriffenen Linden in der Seelower Kehre in Frankfurt (Oder).

Nancy Waldmann

Schon zwei Mal hat er sich an die Wohnbau gewandt, zu der das Gelände gehört. Einmal sei daraufhin gewässert worden, aber durch die Hanglage sei das Wasser rasch von den Wurzeln abgeflossen. "Man müsste Gießringe anbringen“, findet Dietmar Walter.

„Unsere grüne Stadt liegt uns sehr am Herzen“, versichert Regina Haring, Sprecherin der Wohnbau, die die Winterlinden 2011 pflanzen und zuletzt 2019 begutachten ließ. „Die aktuelle Situation ist der extremen Trockenheit innerhalb des letzten halben Jahres geschuldet. Die Überprüfung der Vitalität der Bäume haben wir bereits veranlasst“, so Regina Haring. Aus finanziellen Gründen sei es nicht möglich, alle 4200 Bäume der Wohnbau regelmäßig zu gießen. Denn das würde die Mieten der Mitglieder stark belasten. Man bitte daher Bürger, in starken Trockenperioden Bäume im Umfeld mit Wasser zu versorgen und bedanke sich bei allen, die dies schon getan hätten.