Unfall auf A12: Stau nach Crash auf der Autobahn bei Frankfurt (Oder)

Unfall auf der A12: Ein Auto ist auf der Autobahn in einen Schilderanhänger der Autobahnmeisterei gefahren.
Claus LiesegangAuf der Autobahn A12 bei Frankfurt (Oder) ist es am Montagmorgen (1. Juli 2024) zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein polnisches Auto ist aus bisher ungeklärten Gründen in einen Schilderwagen der Autobahnmeisterei gefahren. Mit diesem wurde die Sperrung des rechten Fahrstreifens angezeigt. Die Unfallstelle, die sich auf Höhe Dehmsee befand, zog umgehend ein Großaufgebot an Rettungskräften an, darunter Notarzt, Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr.
Um 8.25 Uhr ging die Information durch die Leitstelle Oderland ein. Demnach war es zwischen den Anschlussstellen Fürstenwalde-Ost und Briesen zu dem Unfall gekommen. Infolgedessen bildeten sich erste Staus in Fahrtrichtung Frankfurt, beginnend ab der Dehmseebrücke.
Sperrung der Autobahn A12 in Richtung Frankfurt (Oder)
Die Polizei hat bestätigt, dass die Autobahn an der Unfallstelle für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten zeitweise vollständig gesperrt werden musste. Um 9.16 Uhr sei der linke Fahrstreifen dann wieder freigegeben worden. Da die Abschlepparbeiten noch liefen, blieb es zunächst bei der Sperrung des rechten Fahrstreifens. Wahrscheinlich sollte diese jedoch bis etwa 12 Uhr aufgehoben werden, hieß es von der Polizei.
Der 21-jährige Fahrer des Škoda Octavia, also des Unfallwagens, erlitt leichte Verletzungen. Ein 29-Jähriger von der Autobahnmeisterei kam ebenfalls mit leichten Verletzungen davon. Die Schadenshöhe liegt laut Polizei nach ersten Erkenntnissen bei rund 80.000 Euro.
Weitere Details zum Unfallhergang sind noch nicht bekannt gegeben worden. Alkohol scheint jedenfalls keine Rolle gespielt zu haben – ein erster Alkoholtest beim Unfallverursacher hatte 0,0 Promille ergeben. Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls dauern an.

