Uni in Frankfurt (Oder): Nur Berlin sexy? Was die Stadt Studenten zu bieten hat

Ein besonderer Ort zieht besondere Gäste an: Als Waschbären verkleidete Nachtschwärmer in der Kuma in Frankfurt (Oder). An welchen Orten können Studenten und junge Menschen außerdem Zeit verbringen?
Thomas Geuchen- Frankfurt (Oder) bietet jungen Menschen mehrere Orte für Freizeit und Begegnung.
- Kukuryku: Coworking, Bar, Spieleabende, Lesungen und Konzerte, dienstags bis samstags offen.
- Stuck ist eine Club-Bar im Keller, Subkultur und Safe Space, mit Vinyl, Comedy und Aktmalkursen.
- Fforst ist ein internationales Wohnprojekt mit Bar, Events und Freitagsöffnung – großes Fest 2026.
- Kuma vereint Bar, Bühne und Workshops, ist existenziell gefährdet und sucht Pat*innen sowie Teamhilfe.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Frankfurt (Oder) ist nichts los? Dieses Gerücht kursiert hartnäckig – vor allem wenn es um die Freizeitgestaltung junger Menschen und Studierenden geht. Was aber kann man in der Oderstadt erleben, wenn man jung ist, neu hinzugezogen oder sich nach sozialen Kontakten sehnt?
Wohin mit den kreativen Ideen, die einem im Kopf herumschwirren? Die gute Nachricht vorab: Man kann direkt losziehen! Denn es gibt sie, die spritzigen Events und Orte, die schrammigen Glamour und gemütlichen Charme versprühen.
Nummer 1: Das Kukuryku – Der kreative Multifunktionsort
Wie macht der Hahn? Natürlich „Kikeriki“. Auf Polnisch macht er aber „Kukuryku“. Das eigens gewählte Motto „Nach Kunst schreit der Hahn der Doppelstadt!“ beschreibt den kuriosen Kunst- und Kulturort in der Großen Scharrnstraße ganz charmant. Entstanden aus einem Pop-up-Store im Jahr 2022, ist das Kukuryku ein Multifunktionsort, der einen Coworking-Space, mit Spieleabenden und einer Bar verbindet.
Das Programm bietet außerdem Lesungen, Konzerte, verschiedene Workshops, Ausstellungen lokaler Künstler und Kunstverkäufe. Aber auch Uni-Events sowie Stammtische und das Kneipenquiz finden im Kukuryku statt. Der kreative Ort hat dienstags bis donnerstags von 15 bis 20 Uhr sowie freitags von 17 bis 22 Uhr und samstags von 15 bis 22 Uhr geöffnet.
Nummer 2: Das Stuck – Safe Space für Subkultur
Das Stuck, von einigen Studierenden „kinky Keller“ genannt, ist eine Club-Bar in der Lindenstraße, zu der eine Kellertreppe hinabführt. In den kultigen Grunge-Katakomben darf man rockige und elektronische Klänge erwarten, auch gerne laut. Die studentische Initiative ist geschmückt mit fetzigen Wandmalereien. Das Stuck lebt Subkultur und will ein Safe Space sein – vorwiegend für queere Menschen und Musikliebhaber. Nach Angaben von David, der Teil des Stucks ist, versteht sich der Kellerclub als Kollektiv.
Zum Programm gehören unter anderem die Aktionswochen, die dieses Jahr unter dem Motto „Liebe, Sex, Respekt“ stehen. Zum anderen bietet das Stuck neben Vinyl-Abenden und Comedy-Shows auch Aktmalkurse an.
Nummer 3: Das Fforst – Internationales WG-Gefühl an der Oder
Verspielt und weltoffen, so lässt sich das internationale, studentische Wohnprojekt am Ufer der Oder am Besten beschreiben. Das Fforst ist geprägt von einem kulturellen Austausch und bietet zudem gesellige sowie kreative Events. Bar, Leinwand und Kicker laden zum gemeinsamen Beisammensein ein. Und wer lieber frische Luft schnuppern möchte, kann es sich auf der Terrasse gemütlich machen. Mit Glück lässt sich Fforst-Katze Frida erblicken.
Partywütige Frankfurter können sich den 13. Juni 2026 im Kalender markieren. Denn dann feiert das Fforst sein 20-jähriges Bestehen und schmeißt eine große Party. Ansonsten ist das Verbündungshaus jeden Freitagabend geöffnet.
Nummer 4: Die Kuma – rettet die kreative Wohlfühloase
Früher noch ein Theater, heute ein Ort, an dem Kleinkunst und gesellschaftliches Miteinander einhergehen. Das Backsteinhaus beherbergt eine Bar, ein Bücherregal, eine Bühne und einen Coworking Space. Außerdem versteht sich die Kuma als partizipativer, neurodiverser und generationenübergreifender Ort. Das Programm reicht von Konzerten, Lesungen und Performances bis zu Spieleabenden, Filmtreffen sowie Craft-Workshops.
Doch die Kuma steht vor grundlegenden Hürden und ist stark in ihrer Existenz gefährdet. Wer helfen will, kann eine Patenschaft für einen der gemütlichen Samtsessel übernehmen oder donnerstags ab 19 Uhr zum Team-Treffen kommen. Kontaktaufnahme erfolgt per Mail (kontakt@kuma-gb.de) beziehungsweise über Instagram (KUMA_kulturmanufaktur).
Nummer 5: Die WG-Bar – das verlängerte Wohnzimmer
Die WG-Bar in der Großen Scharrnstraße, gleich gegenüber des Kukuryku, ist ein beliebter Ort unter Studierenden und jungen Frankfurtern. Die urigen Sesselplätze und ‑bänke lassen vertrautes WG-Befinden aufkommen. Neben einer Vielzahl an Getränken und ein paar Snacks lädt die WG-Bar zudem zum Dart- oder Kartenspielen ein. Obendrein überträgt die WG-Bar oftmals Fußballspiele (auch EM‑ und WM-Spiele), die sogar im Außenbereich geschaut werden können.
Ein Geheimtipp: Der selbst gemachte WG-Cocktail, bestehend aus Likör 43, karamellisiertem Orangensaft sowie Erdbeersaft.
Kennen Sie weitere Orte für junge Menschen in Frankfurt (Oder)? Schreiben Sie uns gerne unter kultur@moz.de.



