Vandalismus in Frankfurt (Oder): Unbekannte wüten in Straßenbahn

In Frankfurt (Oder) wurde eine Straßenbahn Opfer von Vandalismus. Die Polizei bittet um Hinweise. (Archivfoto)
Thomas Meiler- Frankfurt (Oder): Unbekannte zerstören Tram am Gleisdreieck
- Tathergang: Einstieg in Fahrgastraum, mehrere Scheiben mit Hammer eingeschlagen
- Mittwochabend (4. Februar), zwischen 16:40 und 18:30 Uhr
- Sachschaden über 10.000 Euro; Kriminalpolizei ermittelt
- Zeugenhinweise an 03361-5680 oder jede Polizeidienststelle
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Mittwoch (4. Februar) wurden Einsatzkräfte zum Gleisdreieck Johann-Eichorn-/Heinrich-Hildebrand-Straße in Frankfurt (Oder) gerufen. Dort war eine defekte Straßenbahn kurzzeitig abgestellt worden und hatte auf Reparatur gewartet.
Unbekannte Täter brachen mit erheblicher Gewalt in den Fahrgastraum der Straßenbahn ein, wie die Polizei in einer Mitteilung informiert. „Im Fahrzeug wurde randaliert und die Nothämmer entwendet“, schreibt auch die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (SVF) auf ihrer Facebookseite. Mit den Hämmern seien zwölf Fensterscheiben zerstört worden.
Auf den Fotos ist zu sehen, dass es sich um eine alte Straßenbahn handelt. Auf Nachfrage erklärt SVF-Sprecher Ken Wegener, dass eine „Straßenbahn vom Typ KT4D“ beschädigt wurde – also eine der alten Tatrabahnen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf mehr als 10.000 Euro.
Polizei und SVF in Frankfurt (Oder) suchen Zeugen
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun dringend nach Zeugen. Auch die SVF bittet um Mithilfe. Wer am 4. Februar zwischen 16.30 Uhr und 18.45 Uhr am Gleisdreieck verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu dem oder den Tätern geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 03361 5680 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
„Egal ob Frust über den Fahrplan, über Verspätungen oder schlicht Langeweile – so etwas ist nicht hinnehmbar und wird auf dem Rücken derer ausgetragen, die auf uns angewiesen sind – unsere Fahrgäste“, heißt es vom Stadtverkehr.
