Verfolgungsjagd auf Autobahn A12
: Gestohlenes Auto – Flucht endet am Kliestower See

Auf der Autobahn A12 ist der Polizei am Mittwochabend ein offensichtlich gestohlenes Auto aufgefallen. Die Verfolgung endete am Kliestower See.
Von
Jürgen Scholz
Frankfurt (Oder)
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Einen weiteren Einsatz der Poliezi löste ein schreiendes Kind in Ebersbach aus. Die Siebenjährige wollte partout nicht unter die Dusche.

ARCHIV - Das Blaulicht eines Funkstreifenwagens blinkt am 01.08.2016 in Magdeburg (Sachsen-Anhalt). Foto: Jens Wolf/dpa (zu dpa: "Polizei kennt bei Fehlalarmen kein Pardon" vom 06.08.2016) +++ dpa-Bildfunk +++

Ein gestohlenes Elektrofahrzeug hat die Polizei von der Autobahn A12 bei Frankfurt (Oder) bis zum Kliestower See verfolgt.

Foto: dpa
  • Polizei verfolgt gestohlenen Hyundai Ioniq 5 von A12 bis Kliestower See.
  • Fahrer versuchte in Richtung Kliestow zu entkommen, wurde mit Hubschrauberhilfe gestellt.
  • 24-jähriger Pole festgenommen; Amphetamin-Test positiv; Auto aus Berlin gestohlen.
  • Staatsanwaltschaft plant Haftantrag; Auto stand auf Fahndungsliste.
  • Ähnliche Verfolgungsjagd in Berlin führte kürzlich zu Verletzten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das polnische Kennzeichen an dem Hyundai Ioniq 5 war offensichtlich gefälscht. Das war den Bundespolizisten relativ schnell klar, als ihnen am Mittwoch, 22. Januar 2025, gegen 21 Uhr das 170 PS starke Elektroauto auf der Autobahn A12 auffiel. Bei der Verfolgung halfen auch die Landespolizei und ein Hubschrauber. Denn zunächst konnte sich der Fahrer noch absetzen.

An der Autobahnabfahrt Frankfurt West verließ der Fahrer die A12 und versuchte in Richtung Kliestow zu entkommen. Dabei fuhr auf der Bundesstraße 112n so schnell, dass zeitweise der Sichtkontakt abgebrochen war, wie ein Sprecher der Polizeidirektion in Frankfurt (Oder) am Donnerstag informierte. Schließlich wurde der Wagen doch noch gefunden – am Kliestower See.

Verfolgungsjagd bei Frankfurt (Oder) – Fahrer unter Drogen

Die Besatzung eines Polizeihubschraubers entdeckte in der Nähe einen Mann, der vorläufig festgenommen wurde. Der 24-jährige Pole gab zu, auf ein Jobangebot eingegangen zu sein, das Auto über die Grenze zu bringen, so der Polizeisprecher. Ein Test bei dem Fahrer habe auf Amphetamine angeschlagen. Die Staatsanwaltschaft wolle einen Haftantrag stellen.

Das Auto aus dem Raum Helmstedt (HE) stand bereits auf der Fahndungsliste. Es war in Berlin gestohlen worden. Die maximale Reichweite des Elektroautos gibt der Hersteller bei vollgeladener Batterie mit 440 Kilometer an.

Erst vor Kurzem gab es bei einer Verfolgungsjagd in Berlin nach einem Autodiebstahl Verletze.