Weihnachten 2025 in Frankfurt (Oder): Märkte, Konzerte, Shows - Tipps für Adventszeit

Langeweile sollte in der Vorweihnachtszeit in Frankfurt (Oder) und Slubice bei keinem aufkommen. In den kommenden Tagen und Wochen gibt es in der Doppelstadt jede Menge zu erleben, zum Beispiel bei der Weihnachtskirmes auf dem Brunnenplatz.
René Matschkowiak- Frankfurt (Oder) und Słubice bieten bis 24. Dezember vielfältige Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen.
- Highlights: City-Weihnacht, Advent in St. Marien, Wichern-Diakonie-Markt und weitere lokale Märkte.
- Theater, Shows und Konzerte: u. a. Weihnachtscircus, Wunschpunsch, Puppentheater und Weihnachtsoratorium.
- Sportlich: Nikolauslauf, Weihnachtstreppenlauf, Glühweinfahrten und Schlittschuhlaufen in Słubice.
- Lebendiger Adventskalender: 36 Veranstaltungen, Lampionumzug, Glühweinroute und multikulturelle Christmas-Party.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Märkte, Konzerte, Shows: In Frankfurt (Oder) und Słubice wird es weihnachtlich. Welche Highlights und Events zur Adventszeit in der Doppelstadt unbedingt dazugehören – ein Überblick:
Weihnachtsmärkte: Dreh- und Angelpunkt in der Vorweihnachtszeit in Frankfurt (Oder) ist die City-Weihnacht am Rathaus und auf dem Brunnenplatz – einer der wenigen Weihnachtsmärkte samt Kirmes in Brandenburg, der vier Wochen lang täglich geöffnet hat. Sonntags bis donnerstags laden Marktstände und Fahrgeschäfte von 11 bis 21 Uhr, freitags und samstags bis 22 Uhr zu Besuchen ein. Mittwochs ist Familientag, an Freitagen gibt es Bühnenprogramm.
Besonders voll dürfte es in der Innenstadt am zweiten und dritten Adventswochenende werden, wenn gleichzeitig der Markt Advent in St. Marien stattfindet – zum 25. Mal. Am 6./7. Dezember sowie am 13./14. Dezember, jeweils 13 bis 19 Uhr, präsentieren sich in der Marienkirche rund 60 Händler und Handwerker, die regionale Spezialitäten und besondere Geschenkideen verkaufen.

Die Wichern-Diakonie in Frankfurt (Oder) lädt jedes Jahr am ersten Adventssonntag zum Adventsmarkt ein. (Archivfoto)
René MatschkowiakUnd es gibt noch weitere liebevoll gestaltete Adventsmärkte: am 30. November von 14 bis 19 Uhr bei der Wichern Diakonie auf dem Wichern-Gelände in der Luisenstraße, bei der Lebenshilfe im Haus der Begegnung in Neuberesinchen am 5. Dezember, 15.30 bis 18.30 Uhr, in Słubice auf dem Plac Bohaterów am 5. (ab 15 Uhr) und 6. Dezember (ab 12 Uhr) oder im ehemaligen Telegrafen-Zeugamt in der August-Bebel-Straße vom 19. bis 21. Dezember.
Auch die Ortsteile machen mit eigenen Märkten und Veranstaltungen Vorfreude auf Weihnachten – zum Beispiel am 29. November beim 12. Lichterfest in Güldendorf (15 Uhr Konzert in der Kirche, 16 Uhr Eröffnung auf dem Seeplatz) oder am 6. Dezember in Kliestow (14 Uhr).
Nicht zu vergessen: Die Shoppingcenter der Stadt haben sich ebenfalls stimmungsvoll herausgeputzt, bieten teilweise eigene kleine Marktstände sowie Programm, darunter im SMC, in den Lenné Passagen und dem Oderturm oder im Südring Center. Die Sonntage 7. und 14. Dezember sind (nur) in der Innenstadt verkaufsoffen.
Puppentheater und Weihnachtscircus in Frankfurt (Oder)
Theater und Shows: Das Kleist Forum hat für die Vorweihnachtszeit ein buntes Paket zusammengeschnürt. Eine Auswahl: Vom 30. November bis 5. Dezember gastiert das Hans-Otto-Theater Potsdam mit dem Weihnachtsstück „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ im Kleist Forum. Das Puppentheaterstück „Zimtsterne im Schnee“ – eine Koproduktion vom Theater des Lachens mit dem Kleist Forum – ist vom 7. bis 12. Dezember auf der Studiobühne zu sehen.

„Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch" von Michael Ende - zu sehen in der Vorweihnachtszeit im Kleist Forum.
Thomas M. JaukEbenfalls besinnlich wird es bei der „Wiener Operetten Weihnacht“ (6.12./15.30 Uhr), der Lesung „Sternsinger und Sauerkraut“ unter anderem mit Dagmar Berghoff (7.12./15 Uhr), der szenisch-musikalischen Lesung „Eine Weihnachtsgeschichte“ (14.12./17 Uhr), dem Familienmusical „Der Traumzauberbaum und Josefine, die Weihnachtsmaus“ (21.12./16 Uhr) sowie dem traditionellen Weihnachtsjazz von Søren Gundermann und Thomas Strauch (23.12./19.30 Uhr).
Das Słubicer Smok lädt außerdem am 16. Dezember, 18 Uhr, im Kleist Forum ein zum „Weihnachtspräludium“. Weitere Termine und Informationen gibt es auf www.kleistforum.de.
Das diesjährige Weihnachtsstück vom Theater Frankfurt heißt „Der Weihnachtsmann und die verflixte Acht“ und wird in der Spielstätte in der Sophienstraße zwischen dem 1. und 24. Dezember 16-mal aufgeführt. Stimmungsvoll wird es auch im Theater des Lachens in der Ziegelstraße. Die Puppentheaterbühne zeigt unter anderem „Weihnachtsfest mitohne Gans“ (25./26./30.11. + 3.12.), „Jeda der Schneemann“ (2./3./8./10. und 11.12.), „Weihnachtsgans Auguste“ (7./9./10.12.), „Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch“ (14./16./17.12.) sowie „Großmutters Heiliger Abend“ (21.12.). Augenzwinkernd stimmen die Oderhähne auf die Feiertage ein. Das Weihnachtskabarett „Schriller die Glocken nie klingen“ steht bis Jahresende noch 28-mal auf dem Spielplan.
Zur vermutlich ältesten Frankfurter Weihnachtstradition gehört die Veranstaltungsreihe „Wir sind eine große Familie“. Vom 3. bis 7. Dezember, jeweils ab 14.30 Uhr, sind alle Frankfurter Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren zum Beisammensein mit Kaffeeklatsch, Show und Weihnachtstanz in die Messehalle 4 eingeladen. Kostenlose Eintrittskarten können im Kleist Forum und der Tourist-Info abgeholt werden, Begleitpersonen zahlen 5 Euro.
Ebenfalls in der Messehalle zu erleben ist der Ballett-Klassiker „Der Nussknacker“ (12.12./19 Uhr)

Der Frankfurter Weihnachtscircus gastiert auch in diesem Jahr wieder in Frankfurt (Oder). (Archivfoto)
René MatschkowiakBereits zum dritten Mal gastiert außerdem der Frankfurter Weihnachtscircus auf der Grünfläche in der Heinrich-Hildebrandt-Straße. Vom 18. Dezember bis 4. Januar warten im großen Zirkuszelt täglich (außer 24. Dezember und 1. Januar) ein bis zwei spektakuläre Shows. Mehr Infos gibt es unter www.frankfurter-weihnachtscircus.de
Das erste Türchen in Frankfurt (Oder) geht am 1. Dezember auf
Lebendiger Adventskalender: An 24 Tagen sind insgesamt 36 Veranstaltungen in der Doppelstadt geplant, auf alle wird täglich beim Weihnachtsmarkt am Rathaus hingewiesen. Das erste Türchen öffnet sich offiziell am 1. Dezember, 16.30, auf dem Marktplatz mit einem Lampionumzug, der von der Fanfarengarde begleitet wird. Weitere Highlights sind der Nikolaus-Lauf in Słubice (6.12.), die vom Händlerstammtisch der Magistrale organisierte Glühweinroute durch die Innenstadt (13.12.) oder die multikulturelle Christmas-Party in der Kulturmanufaktur (18.12.).
Vom 26. November bis 3. Dezember können Familien außerdem geputzte Stiefel in der Tourist-Info abgeben, die dann vom 6. bis 13. Dezember mit Süßigkeiten gefüllt und entlang der Magistrale und der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße ausgestellt werden.
Darüber hinaus gibt es an wechselnden Orten Konzerte, Lesungen, Bastelangebote, sportliche Aktivitäten (siehe nächster Punkt) und vieles mehr. Das komplette Programm gibt es online auf der Internetseite der Stadt.
Eishalle im polnischen Slubice soll am 1. Dezember öffnen
Aktiv in der Weihnachtszeit: Wer sich winterlich aktiv betätigen möchte, dem sei das Schlittschuhlaufen in Słubice ans Herz gelegt. Am 1. Dezember soll die Sosir-Eisbahn unweit des Stadions eröffnen. Geöffnet ist dann täglich von 11 bis 20.30 Uhr. Die Laufzeiten starten um 11, 13, 15, 17 und 19 Uhr, nach eineinhalb Stunden wird jeweils das Eis für eine halbe Stunde aufbereitet.
Erwachsene zahlen 6,50 Euro, Kinder 5,50 Euro, Familien (2+2) 20 Euro pro Eiszeit. Wer selbst keine Schlittschuhe hat, kann sich für 4 Euro welche ausleihen. Es gibt auch Gruppenrabatte, Dauerkarten und Aktionstage – darunter das kostenlose Eislaufen am 15.12. von 15 bis 16.30 Uhr im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders. Mehr auf der Facebook-Seite des Słubicer Sportzentrums Sosir.

Die Eishalle in Słubice soll am 1. Dezember ihre Pforten öffnen. (Archivfoto)
Marlena DuminSportlich wird es auch beim Familien-Weihnachtsmannlauf in Słubice am Nikolaustag, 6. Dezember, der um 15 Uhr auf dem Platz der Helden (Plac Bohaterów) startet. Mitlaufen darf nur, wer im Weihnachtskostüm erscheint – mindestens eine Mütze ist Pflicht. Die Strecke ist 2025 Meter lang. Anmeldung über die Seite maratonczykpomiarczasu.pl. Am 17. Dezember, 15 Uhr, lädt außerdem das Studierendenwerk Ostbrandenburg im Wohnheim in der Logenstraße 2 zum Weihnachtstreppenlauf ein. Mitmachen dürfen Erwachsene sowie Kinder von fünf bis 13 Jahren in Begleitung der Eltern, daneben warten Glühwein und Crêpes auf Teilnehmer und Fans.
Apropos Treppen: Am ersten und vierten Sonnabend im Advent ist der Turm von St. Marien länger geöffnet. Die Kirche schließt erst um 20 Uhr. Im Dunkeln eröffnet sich dem Besucher vom Turm aus ein Panoramablick auf das Lichtermeer von Stadt und Weihnachtsmarkt, letzter Einlass: 19.30 Uhr.
Ebenfalls seit Jahren fester Bestandteil vorweihnachtlicher Aktivitäten in Frankfurt (Oder): die Glühweinfahrten mit der historischen Straßenbahn am zweiten, dritten und vierten Adventswochenende. Die geschmückten Bahnen starten an den Samstagen und Sonntagen jeweils um 14, 15, 16 und 17 Uhr am Alten Straßenbahndepot in der Bachgasse. Tickets kosten 9, ermäßigt 6 Euro und werden ausschließlich vor Ort am Veranstaltungstag verkauft. Zeitgleich öffnen auch die Modell- und Eisenbahnfreunde ihre Türen für die Besichtigung der großen Modellbahnanlage.
Zahlreiche Chorkonzerte in ganz Frankfurt (Oder)
Chorkonzerte genießen: Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne Chormusik? Eben. Ein (vermutlich unvollständiger) Überblick über Konzerte in Frankfurt (Oder): Die Kinderchöre der Singakademie treten am 29.11. (Audimax, 15 Uhr) und 8.12. (Kleist Forum, 9 Uhr) auf. Der Knabenchor ist in Frankfurt (Oder) am 29.11. (Rosengarten, 17.30 Uhr), am 19.12. (Gertraud-Kirche, 19 Uhr, mit Julia Jäger) sowie am 22.12. (Kleist Forum, 19.30 Uhr) zu erleben. Der Chor „Singing all Together“ gestaltet am 21.12. (Konferenzraum 2, Kleist Forum) eine Matinee.
Außerdem laden der Große Chor der Singakademie und das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt am 14.12. in die Brandenburg-Halle zum Konzert (16 Uhr) ein – die sonst dafür genutzte Konzerthalle steht wegen der bevorstehenden Sanierung diesmal nicht zur Verfügung.
Weitere Konzerte geben unter anderem der Frauenkammerchor (7.12., 17 Uhr, im Kleist-Museum), der Gospelchor „Heavenly Voices“ (8.12., 19 Uhr, im Gemeindehaus Kreuz), das Orchester der Frankfurter Musikfreunde zusammen mit dem Chor der Musikschule (21.12., 16 Uhr, Messehalle 4), der Chor „Corona vokalis“ (29.11., 16 Uhr, in der Kirche Kliestow), der Kliestower Kammerchor (14.12., 15 Uhr in der Heilandskapelle) und die Kinder- und Jugendkantorei (am 14.12., 17 Uhr, in der St.-Gertraud-Kirche sowie am 9.12., 17.30 Uhr, zusammen mit dem Evangelischen Gymnasium).

Der Chor der Frankfurter Ökumenischen Kantorei, die Musiker des Telemannischen Collegium Michaelstein und Solisten unter der Leitung von KMD Stephan Hardt bringen auch in diesem Jahr in St. Georg das Weihnachtsoratorium zu Gehör. (Archivfoto)
Ines Weber-RathZu den großen musikalischen Höhepunkten in der Vorweihnachtszeit gehört außerdem traditionell das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach (Teile 1 und 4-6). Das monumentale Musikwerk ist am 6. Dezember, 17 Uhr, in der St. Georg-Kirche von Solisten, der Frankfurter Ökumenischen Kantorei sowie dem Telemannischen Collegium Michaelstein unter Leitung von Stephan Hardt zu erleben. Karten gibt es im Vorverkauf für 18 Euro, an der Abendkasse für 20 Euro.




