Wildpark: Tier-Nachwuchs und Besucherrekord

Schon Publikumslieblinge: Erst wenige Tage alt sind die Zwergziegen, die im Wildpark vorsichtig umher stapfen.
Rene Matschkowiak„Mehr als 57 000 Besucher haben die Mitarbeiter des Wildparks im Jahr 2018 gezählt“, freut sich der Bereichsleiter Wildpark der Wichern Diakonie Jochen Hanschel. „Da sind die Dezemberzahlen noch nicht mal eingerechnet“, versichert der Chef der Tiere in Rosengarten. So viele Menschen besuchten den Frankfurter Park noch nie.
„Wir leisten für die Stadt einen wichtigen Beitrag“, sagt er nicht nur zu seinen Mitarbeitern, sondern auch zu den Mitgliedern des Fördervereins. Damit das auch in Zukunft so bleibt, soll der Wildpark noch attraktiver werden. Eine Vogel-Volliere, in die man auch hineingehen kann, wird in Kürze fertiggestellt. „In den Boden unter der Volliere werden wir noch ein Gitter einlassen, damit sich keine Wildtiere durch graben können“, erklärt Jochen Hanschel. Das verzögert die Arbeiten zwar ein wenig, aber nicht mehr allzu lange. Einziehen sollen dann Wellensittiche.
Zukünftig soll auch der Rundgang interessanter gestaltet werden. Helfen kann dabei in jedem Fall der Förderverein des Wildparks. „In diesem Jahr feiert der Förderverein das 20-jährige Bestehen“, erklärt die Vorsitzende Gesine Lange. „Sicherlich ein Grund zu feiern, aber auch ein Grund, noch mehr in die Öffentlichkeit zu gehen“, erklärt sie. Im vergangenen Jahr hatte sie den Vorsitz des Vereins vom langjährigen Vorsitzenden Bernhard Schröder übernommen.
Bisher unterstützen die siebzehn Mitglieder des Fördervereins den Wildpark vor allem mit Arbeitseinsätzen, aber auch durch Mithilfe bei den diversen Festen. Außerdem werden regelmäßig Tierpaten gesucht und gefunden. „Wer sich auch im Förderverein des Wildparks engagieren möchte, ist herzlich willkommen“, sagt Gesine Lange.
In jedem Fall gab es beim Neujahrsrundgang ein großes Hallo vor dem Ziegengehege, denn dort erkundeten tapsig und süß die gerade ein paar Tage alten Zwergziegen das Gelände.
Aufgebaut wurde der Wildpark einst in den Jahren ab 1994 auf einem Militärgelände. Im Juli 2000 wurde er eröffnet. Als Betreiber übernommen haben die Gronenfelder Werkstätten der Wichern Diakonie den Frankfurter Tierpark im Jahre 2006. Seitdem hat sich viel getan, unter anderem gibt es auch eine gastronomische Versorgung in dem Frankfurter Kleinod. Auch die Wildparkschule wird regelmäßig von Frankfurter Kindern genutzt. Geöffnet ist der Wildpark in den Wintermonaten von 9 bis 16 Uhr. (rmk)