Unfall auf A12 bei Fürstenwalde
: Autobahn in beide Richtungen wieder frei

UPDATE 18.10 Uhr: Nach einem Lkw-Unfall bei Fürstenwalde war die Autobahn A12 in beide Richtungen voll gesperrt. Warum die Situation wider Erwarten zügig bereinigt werden konnte.
Von
Joachim Eggers,
Marcel Gäding
Fürstenwalde
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Ein polnischer Lkw ist bei Fürstenwalde in die Leitplanke geraten. Eine Vollsperrung ist die Folge.

Ein polnischer Lkw ist auf der A12 bei Fürstenwalde in die Leitplanke geraten. Eine Vollsperrung ist die Folge.

Marcel Gäding
  • A12 bei Fürstenwalde nach Lkw-Unfall in beide Richtungen voll gesperrt.
  • Unfallmeldung um 16.25 Uhr; Ursache unklar, Fahrer in Rettungswagen gebracht.
  • Rettungshubschrauber landete auf Spur Richtung Osten – längere Sperrung erwartet.
  • Polizei rechnet wegen Baustelle mit mehreren Stunden, THW soll Wasser verteilen.
  • Rückstau: Richtung Westen bis Dehmseebrücke, Richtung Osten bis Höhe Rauen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Autofahrer auf der A12 sowie in der Umgebung von Fürstenwalde haben am Montagnachmittag (13.7.) erhebliche Beeinträchtigungen nach einem Unfall hinnehmen müssen. Doch die beidseitige Vollsperrung konnte schneller wieder aufgehoben werden als erwartet.

Die Sattelzugmaschine mit Anhänger war nach Auskunft der Autobahpolizei gegen 16.25 Uhr auf der Fahrt in Richtung Storkow/Berlin zwischen den Anschlussstellen Fürstenwalde-Ost und Fürstenwalde-West in die Leitplanke geraten und liegen geblieben. Die Autobahn, die aktuell in Richtung Westen zweispurig und in Richtung Osten einspurig geführt wird, wurde voll gesperrt, in beide Richtungen.

Denn auf der Fahrspur in Richtung Osten war ein Rettungshubschrauber gelandet. Es sei vollkommen unklar, ob es sich um einen medizinischen Sachverhalt handele oder es eine andere Ursache gebe, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei.

Ein Rettungshubschrauber ist auf der A12 bei Fürstenwalde auf der Spur in Richtung Osten gelandet.

Ein Rettungshubschrauber ist auf der A12 bei Fürstenwalde auf der Spur in Richtung Osten gelandet.

Marcel Gäding

Zu diesem Zeitpunkt ging die Polizei von einer lang anhaltenden Sperrung aus. „Wir haben das ganz große Besteck angefordert“, sagte der Polizist. Unter anderem sollte das Technische Hilfswerk (THW) Autofahrer wegen der hohen Temperaturen mit Wasser versorgen.

Die Fürstenwalder Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen zur Unfallstelle geeilt, auch der Rettungsdienst war vor Ort. Von der Brücke über die Beeskower Chaussee aus war zu beobachten, dass der Fahrer in einen Rettungswagen gebracht wurde. Zahlreiche Passanten, darunter auch Eltern mit Kindern, beobachteten den Einsatz.

Die Baustellen-Situation war es, die die Autobahnpolizei von einer langen Sperrung ausgehen ließ. Doch konnte die Sperrung wider Erwarten um 17.33 Uhr aufgehoben werden, in beide Richtungen. Wie ein Sprecher erläuterte, hat ein Feuerwehrmann die Sattelzugmaschine zur nächsten Ausfahrt steuern können.

Der polnische Lkw-Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht. Wie es um seine Gesundheit steht, war nicht klar, der Mann war aber ansprechbar. Bei dem Unfall sind 300 Meter Leitplanke zur Seite geschoben worden, berichtete der Sprecher. Der Verkehr verläuft demnach wieder regulär. Eine Gefährdung wegen der Leitplanke sei ausgeschlossen. Der angeforderte Einsatz des THW wurde abgeblasen. „Manchmal braucht man auch Glück“, resümierte der Sprecher.

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