A12 bei Fürstenwalde: Gestohlenes Auto aus Hamburg gestoppt – Autobahn-Abfahrt gesperrt

Halt! Hier endet die Fahrt. Die Polizei stoppt ein Auto auf der Autobahn A12 bei Fürstenwalde.
Pressestelle Polizeidirektion OstAm Montag (19. Juni) kurz vor 9.30 griffen die Beamten auf der Autobahn zu. Dazu musste die Abfahrt Fürstenwalde Ost kurzzeitig gesperrt werden. Es kam zu Beeinträchtigungen für nachfolgende Verkehrsteilnehmer. Begonnen hatte die Geschichte schon Stunden vorher in Hamburg.
Dort wurde laut Polizeiangaben in der vergangenen Nacht im Stadtzentrum ein Fahrzeug entwendet. Es handelte sich um einen schwarzen Ford Kuga, teilt die Pressestelle der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder) mit.
Polizei erkennt zur Fahndung ausgeschriebenes Auto
Dieses Fahrzeug wurde um 9.22 Uhr auf der Autobahn A12 zwischen Berlin und Polen wieder entdeckt. Beamte erkannten das Nummernschild des Autos, das zur Fahndung ausgeschrieben war, berichtet Polizeipressesprecher Roland Kamenz. Daraufhin wurde der Fahrer zu Anhalten aufgefordert und das Auto von der Autobahn geleitet. An der Anschlussstelle Fürstenwalde Ost zogen die Beamten das Fahrzeug aus dem Verkehr. Kamenz berichtet weiter, dass das Auto so zum Stehen kam, dass der nachfolgende Verkehr behindert wurde und die Abfahrt gesperrt werden musste.
Positiver Drogenschnelltest
Der Fahrer, ein 32-jähriger Pole, wurde aus dem Fahrzeug befördert, die Handschellen klickten. Er wurde zur Identitätsfeststellung und für weitere polizeiliche Maßnahmen auf die Dienststelle nach Fürstenwalde gebracht. Gegen den polnischen Fahrer ermittle nun die Kriminalpolizei, sagt Kamenz. Und das wohl nicht nur wegen des Autodiebstahls, denn er regierte außerdem auch positiv auf einen Drogenschnelltest auf Amphetamine. Daraufhin wurde eine Blutprobe angeordnet.


