Alkohol in Fürstenwalde: Unfallverursacher hatte fast 2 Promille – was passiert ist

Eine Polizistin kontrollieren mit einem Atemalkoholtest einen Verkehrsteilnehmer, der am Samstag einen Unfall verursacht hat. Der Fahrer pustet einen ein Wert von zwei Promille.
dpa- BildfunkIn Brandenburg ereignen sich jährlich mehr als 15.000 Unfälle mit Blechschäden und Fahrerflucht. Tendenz steigend, wie auch die aktuellen Zahlen des Innenministeriums für das erste Halbjahr 2023 zeigen. Besonders auffällig ist der Anstieg bei den Unfällen mit Fahrerflucht und Personenschaden. Hier weist die Statistik einen Zuwachs von fast 50 Prozent im Vergleich zu 2021 aus. 462 solcher Fälle gab es im ersten Halbjahr 2023 in Brandenburg, das sind 18 pro Woche. So ereignete es sich ein weiterer Vorfall am Samstagmittag in der Mühlenstraße ein Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Ford fuhr auf einen Mercedes auf. Als man sich zur Sache unterhalten wollte, fiel bereits auf, dass der Fahrer nicht ganz nüchtern wirkte, bis er sich schließlich zunächst unbekannt entfernte. Die herbeigerufenen Polizeibeamten konnten den Fahrer nach einigen Ermittlungen ausfindig machen.
Dieser hatte schließlich einen Atemalkoholwert von 1,99 Promille. Der 61-jährige aus Bad Saarow musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Die Polizei stellte seinen Führerschein sicher und leitete ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Gefährdung des Straßenverkehrs ein.
