Angriff in Fürstenwalde: Hunde greifen Passanten an – Schulgelände gesichert

Die Polizei musste in Fürstenwalde ausrücken, weil zwei freilaufende Hunde in der Nähe der Spreeoberschule unterwegs waren. (Symbolbild)
Marijan Murat/dpa- Zwei freilaufende Hunde verletzten zwei Männer in Fürstenwalde nahe der Spreeoberschule.
- Polizei sicherte das Schulgelände und fing die Tiere ein, um weitere Gefahren abzuwenden.
- Hundehalter wurde ermittelt – Auflage: Tiere müssen angeleint oder im Zwinger gehalten werden.
- Ordnungsamt kontrolliert Einhaltung und prüft Gefährlichkeit der Hunde gemäß Verordnung.
- Ermittlungen zu den Angriffen und Besitzverhältnissen der Hunde laufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zwei frei laufende Hunde haben im Bereich Ring der Freundschaft in Fürstenwalde für einen Polizeieinsatz gesorgt. Wie die Roland Kamenz von der Pressestelle der Polizeidirektion Ost informierte, bemerkte ein Revierpolizist am Montagvormittag (7. Juli) die Tiere, bei denen es sich augenscheinlich um Hütehunde handelte. Um die Sicherheit der nahegelegenen Spreeoberschule zu gewährleisten, wurde das Schulgelände vorsorglich gesichert und das Ordnungsamt der Stadt Fürstenwalde alarmiert.
Die Einsatzkräfte konnten die Hunde schließlich einfangen und so die unmittelbare Gefahr abwenden. Im Zuge der Maßnahmen meldeten sich jedoch ein 68-Jähriger und ein 75-jähriger Mann bei der Polizei. Sie gaben an, von den Hunden angegriffen und verletzt worden zu sein. Die Polizei hat Ermittlungen zum genauen Hergang und zu den Besitzverhältnissen der Tiere aufgenommen.
Hunde müssen angeleint werden oder in den Zwinger
Nadine Gebauer, Pressesprecherin der Stadtverwaltung, erklärte, dass der Hundehalter durch das Ordnungsamt ausgemacht werden konnte und ihm die Hunde wieder übergeben wurden. Er bekam allerdings die Auflage, diese permanent entweder in einem Zwinger zu halten oder anzuleinen. Das Ordnungsamt kontrolliert mindestens dreimal täglich, ob das eingehalten wird. Zudem werde geprüft, ob einer der Hunde gemäß neuer Hundehalterverordnung als gefährlich einzustufen ist.
