Auto in Fürstenwalde: Fahrzeuge werden versteigert – wichtige Infos zur Auktion

Herrenlose Pkw unter dem Hammer: Fünf Autos aus Fürstenwalde wurden bereits versteigert, im Mai sollen weitere zehn folgen.(Symbolbild)
Stefan Puchner (dpa)<p></p>- Herrenlose Autos in Fürstenwalde werden versteigert, 69 Hinweise auf Altautos 2024.
- Eigentümer haben vier Wochen Zeit, sich um ihr Auto zu kümmern, danach gilt es als Müll.
- Versteigerung über www.zoll-auktion.de, nächste Auktion Anfang Mai.
- Besichtigung der Fahrzeuge dienstags und donnerstags nach Absprache.
- Fahrzeuge ohne Schlüssel und Papiere, teilweise nicht mehr fahrtüchtig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Stadt Fürstenwalde hat 2024 insgesamt 69 Hinweise auf Altautos im Stadtgebiet erhalten. Das sind Fahrzeuge ohne gültige amtliche Kennzeichen. Diese Fahrzeuge, so erläutert es die Sprecherin der Stadtverwaltung Nadine Gebauer, dürfen nicht im öffentlichen Verkehrsraum stehen, da dies eine Sondernutzung wäre.
Werden solche Autos im Stadtgebiet von Fürstenwalde entdeckt, bekommen sie vom Ordnungsamt einen roten Aufkleber. Spezielle Orte, an denen besonders häufig solche Fahrzeuge aufgefunden werden, gibt es dabei nicht. Der Besitzer hat jetzt vier Wochen Zeit, sich um sein Eigentum zu kümmern. Dann gelten die Autos als Müll.
Fahrzeuge aus Fürstenwalde werden versteigert
Die Fahrzeuge kommen unter den Hammer, das heißt, sie werden über die Plattform Zollauktion versteigert. Die Stadt kann damit einen Teil der Kosten für das Abschleppen, Ausräumen und den Verkauf decken.
Fünf dieser Altautos haben dadurch bereits neue Besitzer gefunden. Wie Nadine Gebauer weiter miteilt, wurden sie im Durchschnitt für 800 bis 1.000 Euro pro Stück versteigert. Insgesamt kamen bei der ersten Auktion etwa 5.800 Euro zusammen. Die Autos, die nicht veräußert werden konnten, müssen nun ein zweites Mal angeboten werden, wenn wieder kein Käufer gefunden wird, werden sie verschrottet, so Gebauer.
Anfang Mai werden neun Fahrzeuge angeboten
Bevor die Autos versteigert werden können, wurden sie im Amtsblatt der Stadt bekannt gemacht, um den Eigentümern noch einmal die Chance zu geben, ihr Auto auszulösen, das heißt, sie können sie nach Zahlung der entstandenen Gebühren wieder in Besitz nehmen. Wie viel sie dafür hinblättern müssen, kann sehr unterschiedlich sein. Es kommt darauf an, zu welchem Zeitpunkt des Verfahrens dies geschieht, erläutert die Stadtsprecherin. „Nach Umsetzung auf den Verwahrhof sind es circa 500 Euro. Wenn das Fahrzeug schon in der Auktion ist, dann sind es 750 Euro. Allerdings ist jeder Fall ein Einzelfall mit unterschiedlich hohem Verwaltungsaufwand.“
Nach Ablauf der Frist von vier Wochen werden die Fahrzeuge dann auf www.zoll-auktion.de eingestellt. „Das Mitbieten erfolgt nach den Regularien der Plattform Zollauktion, dazu können wir keine Auskünfte geben. Anfang Mai ist der nächste Termin“, so Gebauer. Neun Fahrzeuge sollen versteigert werden, acht Autos und ein Roller. Diese sind teilweise nicht mehr fahrtüchtig und Fahrzeugschlüssel und Fahrzeugpapiere sind in der Regel nicht vorhanden. Die angebotenen Fahrzeuge können ab nächster Woche immer dienstags von 15 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr nach vorheriger Absprache besichtigt werden.
Ein konkreter Termin für die Versteigerung liegt noch nicht vor. Die Pkw und die anderen Fahrzeuge werden zwar durch das Ordnungsamt auf der Plattform Zollauktion eingestellt, aber von dort noch geprüft und daher kann es zu Verschiebungen um zwei bis drei Tage kommen. Interessenten wird geraten, die Seite regelmäßig zu beobachten.


