Autobahn A12: Vorsicht Trickbetrug – wie die Polizei Lkw-Fahrer warnt

Übergabe Warnschilder Vorsicht Trickbetrug: Mark Wallis, Leiter der Autobahnpolizei der Polizeidirektion (PD) Ost, Uwe Krüger, Autobahnmeisterei, Heiko Reypa, Leiter des Sachbereiches Prävention im Direktionsstab der PD Ost, Stefan Eichenauer, Leiter der Autobahnmeisterei Fürstenwalde, Thomas Fehlberg, Leiter des Sachbereiches Verkehrsangelegenheiten im Direktionsstab der PD Ost (von links)
Uwe KrügerDie Methoden sind ausgefeilt, die die Polizei da beschreibt, und sie zielen vor allem auf Fahrzeugführer, die im gewerblichen Güterverkehr tätig sind. Kriminelle verwickeln die Brummi-Fahrer in Gespräche und lenken sie ab, „während Mittäter Wertgegenstände aus dem Fahrzeuginnenraum oder auch Fracht von der Ladefläche stehlen“. So beschreibt es Roland Kamenz von der Pressestelle der Polizeidirektion Ost in einer Pressemitteilung.
„Teilweise wird dabei auch Gewalt gegenüber den LKW-Fahrern angewendet“, teilt Kamenz weiter mit.
Aufklärungskampagne begann an der A13
Um die Lkw-Fahrer vor solchen Gefahren zu warnen und Straftaten durch Aufklärung vorzubeugen, hat die Polizeidirektion Süd in Brandenburg auf der Bundesautobahn 13 – also zwischen Berlin und der sächsischen Landesgrenze – eine Kampagne initiiert, die am 14. Dezember erstmals vorgestellt wurde. Die Lkw-Fahrer werden gewarnt, Hinweistafeln, über die mittels eines QR-Codes weitere Informationen bereitgestellt werden, sollen die Fahrzeugführer sensibilisieren.
Diese Kampagne wird jetzt auch für die A12 übernommen. Wie Kamenz berichtet, wurden am Donnerstag (20.12.) acht derartige Schilder an den Leiter der Autobahnmeisterei Fürstenwalde, Stefan Eichenauer, übergeben. Die Tafeln sollen jetzt an den Rastplätzen entlang der A12 angebracht werden. „Die Autobahn-GmbH und die Polizei wollen auf diese Weise gemeinsam derartigen Straftaten auf den Autobahnen entgegenwirken“, heißt es in der Mitteilung.

