Bahn RE1
: Erhebliche Verspätungen – Frankfurt (Oder) abgehängt

UPDATE 11.30 Uhr: Zu erheblichen Störungen kommt es aktuell auf der RE1-Strecke in Ostbrandenburg. Ein Zug wendete in Fürstenwalde. Wie die Odeg das erklärt.
Von
Joachim Eggers
Fürstenwalde
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Alle aussteigen - Endstation Fürstenwalde: Für Fahrgäste in Richtung Frankfurt (Oder) ging es am Mittwochmorgen nur mit Verzögerung weiter, nach einer Stunde Verspätung.

Alle aussteigen – Endstation Fürstenwalde: Für Fahrgäste des RE1 in Richtung Frankfurt (Oder) ging es nur mit Verzögerung weiter, nach einer Stunde Verspätung.

Joachim Eggers
  • Erhebliche Verspätungen auf der RE1 in Ostbrandenburg – Züge bis zu einer Stunde verspätet.
  • Zug nach Frankfurt (Oder) wendete in Fürstenwalde – Fahrgäste mussten auf Anschlusszug warten.
  • Ursache: Polizeieinsatz bei Hangelsberg und Verspätung eines vorausfahrenden Zuges.
  • Anschluss nach Eisenhüttenstadt unklar – nachfolgender Zug sollte 20 Minuten später eintreffen.
  • Bahn setzt auf Zugwenden in Fürstenwalde, um Fahrplanstörungen zu minimieren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit erheblichen Beeinträchtigungen müssen aktuell Bahn-Pendler auf der RE1-Strecke in Ostbrandenburg zurechtkommen. Züge in Richtung Osten hatten zum Teil eine Stunde Verspätung. Die Folge: Ein Zug, der planmäßig um 8.47 Uhr in Fürstenwalde sein sollte, aber erst um 9.44 Uhr eintraf, wurde dort gebrochen, wie es im Bahn-Deutsch heißt.

Der Zug stoppte in Fürstenwalde und sollte in Richtung Berlin zurückfahren. Das ist ein erprobtes Mittel, wenn eine Zugverspätung nicht mehr aufzuholen ist; auf diese Weise kommt der Zug dem Fahrplan wieder näher. Aber auch die nachfolgenden Züge in Richtung Frankfurt hatten erhebliche Rückstände gegenüber dem Fahrplan.

Pech haben allerdings die Fahrgäste, die nach Frankfurt (Oder) wollen. Sie müssen auf den nachfolgenden Zug warten. Schon vor Erkner kündigte ein Zugbegleiter das Ende der Fahrt in Fürstenwalde an und bat um Verständnis. Im konkreten Fall sollte der nachfolgende Zug etwa 20 Minuten später kommen. Völlig unklar ist, inwiefern der Anschluss nach Eisenhüttenstadt gewährleistet bleibt.

Auf Nachfrage nannte Odeg-Sprecherin Swantje Mielke einen Polizeieinsatz als Auslöser für die Störungen. „Die Strecke war infolgedessen zwischen ca. 5.30 Uhr und 9 Uhr gesperrt.“ Seit 9.10 Uhr sei sie wieder freigegeben. Zusätzliche Störungen hätten sich indes ergeben, weil wegen einer eingleisigen Strecke Umleitungen erforderlich gewesen seien. „Derzeit stabilisiert sich die Betriebslage wieder, mit vereinzelten Folgeverspätungen ist im weiteren Tagesverlauf jedoch noch zu rechnen“, schreibt die Sprecherin.

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