Bahn RE1: Nach Havarie fahren Züge wieder zwischen Erkner und Fangschleuse

Ein Zug bei der Einfahrt in den Bahnhof Fürstenwalde. Die RE1-Strecke zwischen Erkner und Fangschleuse war gesperrt. (Archivfoto)
Marcel Gäding- RE1 zwischen Erkner und Fangschleuse seit Mittwochabend (11.3.) gesperrt.
- Grund: schwere Havarie – ein Kran stürzte in die Oberleitung.
- Züge enden: aus Frankfurt (Oder) in Fürstenwalde, aus Berlin in Erkner.
- Schienenersatzverkehr ist eingerichtet; Dauer der Sperrung unbefristet.
- Odeg bestätigt Störung; DB Infra Go rückt aus; Uhrzeit des Unglücks unklar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach der Havarie auf der RE1-Strecke zwischen Erkner und Fangschleuse fahren die Züge wieder. Das bestätigte die Sprecherin der Ostdeutschen Eisenbahn (Odeg), Dietmute Graf, am Donnerstagmorgen (12.3.).
Der Schaden an der Oberleitung sei repariert. Einige Probleme gebe es aber noch bei den Signalen. Daher müssten Reisende mit Verspätungen von rund zehn Minuten rechnen, so die Sprecherin. Auch das Tesla-Shuttle verkehrt wieder.
Ein Bahn-Sprecher teilte mit, dass die Reparatur der beschädigten Oberleitung, die durch einen Kran-Unfall verursacht wurde, gegen 23 Uhr abgeschlossen werden konnte. „Zwischen Erkner und Fürstenwalde kommt es zu keinen Beeinträchtigungen mehr“, hieß es am Morgen nach dem Kran-Unfall. Angaben dazu, wie es zu der Havarie kommen konnte, machte er zunächst nicht.
Sperrung beim RE1 nach Kran-Unfall in Fangschleuse
Am Mittwochabend (11.3.) hatte ein Kran-Unfall für eine kurzfristige Sperrung auf der Strecke zwischen Erkner und Fangschleuse, dem Bahnhof für die Gigafactory von Tesla, gesorgt. Betrieben wird die RE1-Strecke von der Odeg.
Grund für die Sperrung war eine schwere Havarie. Ein Kran ist in die Oberleitung gestürzt, teilte Sprecherin Graf noch am Abend mit. Die Züge fuhren nach Auskunft der Sprecherin aus Richtung Frankfurt (Oder) nur bis Fürstenwalde und aus Richtung Berlin nur bis Erkner.
Es wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Sperrung der Strecke zwischen Erkner und Fangschleuse war zunächst unbefristet. „Die DB Infra Go rückt gerade erst aus“, hieß es.

Aufgrund der Streckensperrung zwischen Erkner und Fangschleuse sind Fahrgäste statt des RE1 auf den Ersatzverkehr mit Bussen angewiesen.
Joachim EggersGenaue Angaben zum Zeitpunkt der Havarie konnte die Sprecherin nicht machen. Eine Störungsmeldung auf der Odeg-Internetseite war auf 18.38 Uhr datiert.
Kein RE1, auch Tesla-Shuttle zur Fabrik in Grünheide fährt nicht
Die Streckensperrung hatte am späten Abend gegen 22 Uhr zunächst noch Bestand. Betroffen davon war neben dem RE1 auch das Tesla-Shuttle TES, das zwischen Berlin bzw. Erkner zum Werksbahnhof „Fangschleuse Tesla Süd“ verkehrt. Es fiel in beide Richtungen aus. „Reparatur an der Oberleitung“ wurde als Grund genannt.
Die Folgen für Beschäftigte der Gigafactory: Sie mussten auf dem Weg zur Nachtschicht oder nach dem Ende ihrer Spätschicht mit längeren Fahrtzeiten und Umwegen rechnen. Gleiches galt für alle anderen Reisenden und Pendler.
Die Bauarbeiten für den neuen Bahnhof Fangschleuse bei Tesla laufen seit April 2025. Bereits im August 2026 soll die Verkehrsstation, die direkt an der Rückseite des Werkes entsteht, in Betrieb gehen. Ob der Kran-Unfall auch zu Verzögerungen im Bauablauf sorgt, ist aktuell noch unklar.

