Bahnhof in Fürstenwalde
: Polizei holt Mädchen (15) aus dem Gleisbett

Zu einem besonderen Polizeieinsatz ist es am Bahnhof in Fürstenwalde gekommen. Eine 15-Jährige rannte im Gleisbett herum. Das ist bislang bekannt.
Von
Cornelia Link-Adam
Fürstenwalde
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Ein Zug der Linie RE1 bei der Einfahrt in den Bahnhof Fürstenwalde. Am Freitag, 12. Dezember, kommt es zwischen Erkner und Frankfurt (Oder) zu massiven Einschränkungen.

Ein Zug der Linie RE1 bei der Einfahrt in den Bahnhof Fürstenwalde. Dort kam es wegen eines Polizeieinsatzes am Gleisbett zu massiven Einschränkungen.

Marcel Gäding
  • Polizei stoppte am Bahnhof Fürstenwalde eine 15-Jährige im Gleisbett.
  • Der Einsatz führte zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr.
  • Laut Polizei befand sich die Jugendliche in einem psychischen Ausnahmezustand.
  • Kriminalisten ermitteln die Hintergründe; ein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr steht im Raum.
  • Die Notzentrale wies Triebwagenführer an, sodass nichts Ärgeres passierte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Jugendliche (15) hat am frühen Sonntagmorgen (19. April 2026) für einen besonderen Polizeieinsatz in Fürstenwalde gesorgt - und dabei den Bahn-Verkehr für Pendler beeinträchtigt.

Die Teenagerin habe von sich reden gemacht, als sie im Gleisbett der Umgebung des Bahnhofes herumrannte und nicht zu bewegen war, das lebensgefährliche Treiben zu beenden, informierte Polizeisprecher Roland Kamenz von der Polizeidirektion Ost am Montag (20. April 2026)

15-Jährige im psychischen Ausnahmezustand

Die 15-Jährige sei schließlich von Polizisten gegriffen worden. Nach ersten Erkenntnissen hatte sie sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden, so Kamenz weiter. Wie es dazu hatte kommen können, ermitteln nun Kriminalisten der Inspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder).

Neben dem gesundheitlichen Aspekt hat sich die junge Frau für ihre Tat aber auch zu verantworten. „Der gefährliche Eingriff in den Bahnverkehr steht im Raum“, sagte Roland Kamenz.

Auf die Person im Gleisbett wurde umgehend reagiert. Die Notzentrale der Bahn hatte mit dafür gesorgt, dass nichts Ärgeres passierte, und die Triebwagenführer entsprechend instruiert, erklärte Roland Kamenz im Polizeibericht.