Baustelle L38 Fürstenwalde: Mittelinsel fertig – warum jetzt noch eine Vollsperrung kommt

Die Mittelinsel ist schon fertig: Die Baustelle an der Hangelsberger Chaussee in Fürstenwalde kommt voran, aber jetzt gibt es erst einmal eine Vollsperrung.
Joachim EggersMit einiger Verzögerung hat im September der Bau der Querungshilfe in der Hangelsberger Chaussee begonnen. Sie soll den Heideländern das sichere Überqueren der Chaussee ermöglichen und dazu beitragen, das Heideland künftig besser an die Stadt Fürstenwalde anzubinden.
Im einspurigen Ampelverkehr arbeiten sich die Leute der Baufirma Oevermann gut voran. Für den 17. November ist die Fertigstellung avisiert, teilt die Stadt mit.
Hangelsberger Chaussee – Bauarbeiten und Sperrungen
Doch vorher müssen Auto-Pendler in den Herbstferien noch eine ganz dicke Kröte schlucken: Ab Montag, 23. Oktober, wird die Hangelsberger Chaussee an der Stelle komplett gesperrt.
Die offizielle Umleitung führt über Trebus nach Müncheberg, die B1 und Kienbaum nach Hangelsberg, umgekehrt in die andere Richtung. Ein Umleitungsschild ist vor der Aufbauschule schon aufgestellt. Wer z. B. die Tesla-Gigafactory, Erkner oder Berlin ansteuert, wird vermutlich andere Strecken wählen.

Die Umleitungsschilder stehen schon: Ab Montag soll der Verkehr nach Hangelsberg über Trebus und Müncheberg laufen.
Joachim Eggers„Das ist ganz schön weit“, weiß auch Polier Maik Bursch von der ausführenden Firma Oevermann. Aber der Einbau der Tragschicht und das Arbeiten in den Randbereichen macht nach seinen Angaben eine Vollsperrung unumgänglich.
Halbseitige Sperrung und Fortsetzung der Bauarbeiten
Wie es von der Stadt heißt, sei die Vollsperrung für den Einbau einer nahtlosen Schwarzdecke unumgänglich, die wiederum gewährleiste eine längere Lebensdauer der Chaussee. Nach den Herbstferien sollen die Bauarbeiten wie jetzt mit halbseitiger Sperrung zu Ende gehen.


