Betrug bei Fürstenwalde: Mann überweist sechsstellige Summe an Online-Betrüger

Online-Betrüger haben von einem Opfer im Landkreis Oder-Spree eine sechsstellige Summe erbeutet. (Symbolfoto)
Monika Skolimowska/dpa- Mann aus Oder-Spree verliert über 250.000 Euro an dubiose Festgeldanbieter.
- Kriminalpolizei ermittelt wegen Online-Betrugs; Firma aus Portugal nicht mehr erreichbar.
- Geschädigter erstattet Anzeige am 14. Mai im Polizeirevier Fürstenwalde.
- Polizei hatte 2024 vor neuer Betrugsmasche gewarnt; Chancen für Ermittlungserfolg gering.
- In Baden-Württemberg verlor ein Anleger rund 700.000 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Mann aus dem Landkreis Oder-Spree legt nach einer verlockenden Anzeige im Internet eine große Summe Geld an. Jetzt hat er bei der Polizei den Online-Betrug angezeigt.
Die Renditen schienen traumhaft bei dem Angebot, auf das der Mann im Netz gestoßen war. Eine Festgeldanlage versprach hohe Gewinne. Nach Angaben der Polizeidirektion Ost hatte eine Firma mit Sitz in Portugal mit diesem Angebot im Netz geworben.
Mann erstattet Anzeige im Polizeirevier Fürstenwalde
Die möglichen Erträge waren offensichtlich so verlockend, dass der Geschädigte über eine Viertelmillion Euro an die Anbieter überwies. Als er jedoch keinen Nachweis über die Anlage der Summe erhielt, schwante ihm, dass er Betrügern aufgesessen sein könnte. Am 14. Mai erstattete er schließlich Anzeige im Polizeirevier Fürstenwalde.
Das bestätigt ein Sprecher der Polizeidirektion-Ost. Die Firma sei nicht mehr zu erreichen. Ob der Mann sein Geld wiedersieht, sei fraglich. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen in diesem Betrugsfall aufgenommen.
Die Polizei hatte 2024 vor einer neuen Investment-Masche im Internet gewarnt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ravensburg hatte die Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen (Baden-Württemberg) beispielsweise mehrere Ermittlungsverfahren mit dieser Betrugsform bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Die Aussichten auf einen Ermittlungserfolg seien jedoch düster, hieß es. Ein Anleger hatte demnach rund 700.000 Euro verloren.
