Blitzermarathon in Oder-Spree: Autofahrer bei Beeskow und Fürstenwalde aufgepasst

Blitzermarathon in Brandenburg: Wo bei Beeskow, Fürstenwalde und im Landkreis Oder-Spree allgemein vermehrt kontrolliert wird. (Archivbild)
Sebastian Gollnow/dpa- Blitzermarathon in Brandenburg, speziell zwischen Beeskow und Fürstenwalde am 9. April.
- 1.526 Fahrzeuge kontrolliert, 212 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
- Besondere Kontrolle an Unfallschwerpunkten wie Schulen und Seniorenheimen.
- Erste Speedweek vom 7. bis 13. April 2025, zweite vom 4. bis 10. August 2025.
- 17 Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, 10 Blutentnahmen durchgeführt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Beim ersten Blitzmarathon und der Speedweek, die die Polizei in einigen Bundesländern zweimal im Jahr durchführt, geht es den Beamten nicht nur um Geschwindigkeitsüberschreitungen. Auch Brandenburg will in der Aktionswoche auf mehr Sicherheit im Straßenverkehr aufmerksam machen. Welche Aktionen geplant sind und wo Autofahrer mit Kontrollen rechnen müssen.
Brandenburg beteiligt sich sowohl an der gesamten „Speedweek“, als auch am Blitzmarathon am 9. April. In der Vergangenheit wurden Geschwindigkeitskontrollen verstärkt in größeren Städten im östlichen Bundesgebiet durchgeführt.
Blitzmarathon: Messung zwischen Beeskow und Fürstenwalde
In den letzten Jahren wurden vor allem innerörtliche Unfallschwerpunkte wie Schulen, Seniorenheime und Kindertagesstätte kontrolliert. Auch im Land Brandenburg, das für seinen Alleencharme bekannt ist, sollten Autofahrer außerhalb geschlossener Ortschaften in dieser Woche wieder besonders auf ihre Geschwindigkeit achten.
Wie die Polizeidirektion Ost verrät, werden am Blitzermarathon-Tag auf der Bundesstraße 168 zwischen Fürstenwalde und Beeskow die Geschwindigkeiten der Fahrer gemessen. Der genaue Standort wird der Redaktion aus präventiven Gründen nicht genannt.
„Speedweek“ in Brandenburg: Ein Delikt führt zum Nächsten
„Bereits am vergangenen Wochenende hat die Aktionswoche zur Ahndung von Geschwindigkeitsverstößen und Aggressionsdelikten im Straßenverkehr begonnen. Aus diesem Grund fanden in unserem Zuständigkeitsbereich an beiden Tagen an verschiedenen Stellen Verkehrskontrollen statt“, erklärt Roland Kamenz, Pressesprecher der Polizeidirektion Ost.
Dabei haben die Polizeibeamten sowohl Handlasermessgeräte (umgangssprachlich Lasergerät) als auch Messfahrzeuge eingesetzt. Bei Messungen mit dem Handlasermessgerät werden Verkehrsteilnehmer, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten, direkt angehalten. „Die Polizeibeamten haben so die Möglichkeit, mit den Fahrzeugführern ein verkehrserzieherisches Gespräch zu führen und die Betroffenen haben die Möglichkeit, die gemessene Geschwindigkeit vor Ort am Gerät selbst zu sehen“, so der Pressesprecher.
Die direkte Konfrontation mit dem begangenen Verstoß wirke nach Einschätzung der Polizei nachhaltiger auf den Verkehrsteilnehmer. Zudem könne man, wenn der Fahrer angehalten wird, intensiver kontrollieren und gegebenenfalls weitere Verstöße feststellen, zum Beispiel, wenn ein Fahrer alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss das Fahrzeug führt oder nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist.
Blitzermeldung: Erste Ergebnisse für Oder-Spree
Am vergangenen Wochenende habe die Polizeidirektion Ost die Geschwindigkeit von 1.526 Fahrzeugen gemessen. Dabei seien 212 Geschwindigkeitsverstöße registriert worden. Ein Großteil der Temposünder, insgesamt 161 Geschwindigkeitsüberschreitungen, seien außerhalb geschlossener Ortschaften auf Bundes- und Landesstraßen mit Alleencharakter gemessen worden. Darüber hinaus stellten die Beamten 33 weitere Ordnungswidrigkeiten und 17 Sachverhalte fest, bei denen der Verdacht bestand, dass die Fahrzeugführer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen.
Im Blick der Fahrer: Termine in diesem Jahr
- Erste Speedweek im Frühjahr: 7. bis 13. April 2025
- Blitzermarathon 2025: 9. April 2025
- Zweite Speedweek im Spätsommer: 4. bis 10. August 2025
„Konkret lag in vier Fällen eine Alkoholisierung zwischen 0,5 und 1,09 Promille vor. Das sind Ordnungswidrigkeiten. In drei weiteren Fällen lag die Alkoholisierung über 1,1 Promille und wird dementsprechend als Verkehrsstraftat verfolgt“, so Kamenz. In den übrigen zehn Fällen bestand der Verdacht, dass die Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Die Fahrer mussten sich deshalb einer Blutentnahme unterziehen. Die Ergebnisse werden zeigen, ob jeweils eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat vorliegt.

