Nachdem bereits zahlreiche Märkte in der Region und deutschlandweit wegen Corona abgesagt worden sind, geht nun auch die Stadt Fürstenwalde diesen Weg und sagt ihren Weihnachtsmarkt am 3. Adventswochenende 2020 ab. Das teilt die Verwaltung auf ihrer Internetseite mit.
„Wir bedauern dies zutiefst und hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder an unsere Weihnachtsmarkttradition anknüpfen und fröhlich feiern können“, wird Fürstenwaldes Bürgermeister Matthias Rudolph zitiert. Bis zum Schluss habe es Ideen gegeben, wie der beliebte Weihnachtsmarkt unter Corona-Bedingungen doch noch hätte stattfinden können. Es seien dazu der Kontakt zum Wirtschaftsförderverein aufgenommen und Angebote für ein Sicherheitskonzept eingeholt worden.
Zwar hatte das Erntefest Anfang September im Zusammenhang mit der Abstimmung zum Bürgerbudget mit seinem Hygienekonzept Mut gemacht. Die Corona-Zahlen Anfang November seien mit der damaligen Situation aber nicht zu vergleichen, „und der Teil-Lockdown macht uns den Ernst der Lage schmerzlich bewusst“, begründet Rudolph den Schritt. Letztlich, so auch die Forderung der betroffenen Händler, Schausteller und Vereine, musste eine Entscheidung getroffen werden, um für Planungssicherheit bei allen Beteiligten zu sorgen.

Beleuchtung und Tannen wird es in Fürstenwalde geben

An den Vorbereitungen für die Weihnachtsbeleuchtung und für die großen Weihnachtsbäume will die Stadt dagegen festhalten. Wie gewohnt sollen auf dem Marktplatz und auf dem Platz am Stern zwei große Weihnachtsbäume stehen. Auch der Baum an der Juri-Gagarin-Sporthalle im Stadtteil Nord werde wieder geschmückt, um in diesem Corona-Jahr besonders für Zusammenhalt werben. Und als kleinen Mutmacher werden in diesem Jahr die Hängeampeln auf dem Marktplatz nicht abgebaut, sondern mit Efeu bepflanzt und mit einer zusätzlichen kleinen Weihnachtsbeleuchtung versehen.
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