Seit 17 Jahren ist Schrinner nun schon für das Kommunale Wirtschaftsunternehmen Entsorgung (KWU) unterwegs, um den Abfall in Fürstenwalde einzusammeln. Sein Kollege Angrinck ist seit zweieinhalb Jahren dabei. Mehr Wertschätzung bekämen sie aktuell für ihren Job nicht, sagt dieser. "Aber vielleicht kommt das noch." Vielleicht sehe ja jetzt der eine oder andere, was eigentlich dazu notwendig sei, um den Alltag am Laufen zu halten.
Mehr zu tun als sonst haben die beiden nicht. Von dem zu erwartenden steigenden Müllaufkommen merken die KWU-Mitarbeiter zumindest noch nichts. "Aber wenn jetzt alle zu Hause sind, wird das wohl nächste Woche losgehen", so Angrinck.