Unter den Stadtverordneten von Fürstenwalde gibt es einen Corona-Verdachtsfall. Das hat Stadtsprecherin Anne-Gret Trilling am Dienstagabend mitgeteilt. Darum wurden sowohl die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses als auch ein Treffen zwischen Bürgermeister Matthias Rudolph (BFZ) und Vertretern des FSV Union am Dienstagabend abgesagt. „Wir warten jetzt erst einmal das Testergebnis ab, vorher sollte man die Menschen nicht mehr zusammenbringen“, sagte Trilling. Auch auf den Fluren des Fürstenwalder Rathauses gelte aktuell Maskenpflicht.

Alternativen für Lindenstraße in Fürstenwalde abgelehnt

Am Montagabend hatten die Stadtverordneten noch gemeinsam getagt. Dabei entschieden sie auch gegen eine Änderung der Straßenbauplanung der Lindenstraße. Den Mitgliedern des Gremiums standen zwei Alternativen zur Auswahl, die beide das Anliegen des Anrainers Frank Schimmang berücksichtigten. Beide wurden laut dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Uwe Koch (CDU), mehrheitlich abgelehnt. „Der Beschlussvorschlag eins sollte nur legitimieren, was der Bürgermeister bereits abgesprochen hatte“, erklärte Koch. Dem hätten die Verordneten nicht folgen wollen. Die Verlegung der Bushaltestelle sei dabei marginal gewesen. Die zweite Variante sei nicht konkret genug gewesen, um sie weiter verfolgen zu können. Koch geht davon aus, dass nun die ursprüngliche Planung für die Lindenstraße umgesetzt werde.