Am 11. Februar geht gegen 13 Uhr bei der Besatzung des Bad Saarower Rettungshubschraubers der Alarm ein. Bei Neubrück ist eine Frau, die das Eis auf der Spree betreten hat, in den Fluss eingebrochen. Notärztin Dr. Jasmin Steier begibt sich mit Pilot Raik Löber und Notfallsanitäterin Yvonne Conrad in die Lüfte. Sie sehen die verunglückte Frau, landen auf dem Eis und nähern sich ihr. Dabei fällt die Notärztin selbst ins Wasser. Am Ende schaffen es beide Frauen aus dem eiskalten Wasser. Auch ein beteiligter Hund wird gerettet. Raik Löber gibt der Oberärztin seine Kleidung und muss deshalb auf dem Rückflug den Hubschrauber nackt steuern. Jasmin Steier spricht hinterher vom gefährlichsten Einsatz ihres Lebens.
An einem Wohnhaus in der Lessingstraße in Fürstenwalde lodern die Flammen, als die ersten Helfer eintreffen.
An einem Wohnhaus in der Lessingstraße in Fürstenwalde lodern die Flammen, als die ersten Helfer eintreffen.
© Foto: Bernd Brand
Am 8. Februar lässt ein Gebäudebrand 30 Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren in die Lessingstraße in Fürstenwalde eilen. Der Dachstuhl, ein Carport, das Auto und ein Nebengelass sind betroffen. Das Pärchen, das in dem Haus wohnt, war anwesend, wird aber nicht verletzt. Wenige Tage später bringen die Ermittlungen der Polizei ein Ergebnis: Es war durch fahrlässige Brandstiftung ausgelöst. „Wir haben auch ermittelt, woran es lag“, teilte Polizeisprecherin Bärbel Cotte-Weiß auf Nachfrage mit. Aus Datenschutzgründen werde die Ursache aber nicht genannt.

Haus in Pillgram geht in Flammen auf

In der Nacht zum 19. Februar müssen in Pillgram zwei Seniorinnen mitansehen, wie ihr Haus in Flammen aufgeht. Sie bleiben unverletzt, aber ihr Haus ist zerstört, trotz des stundenlangen Einsatzes von Feuerwehren aus Frankfurt und Odervorland. Das Feuer soll am Toaster ausgebrochen sein, obwohl der nagelneu war“, sagt Nachbarin Ute Rochlitz. Die Polizei nimmt Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung auf. Zur Höhe des Sachschadens gab es noch keine Angaben.

Steinwurf auf Zug in Jacobsdorf löst Brand in Fangschleuse aus

Am 17. Februar gibt es einen Brand an der Lok eines Eurocity, der von Warschau über Frankfurt (Oder) in Richtung Berlin unterwegs war. Er kam am Bahnhof Fangschleuse zum Stehen. Das Feuer haben zwei Kinder ausgelöst, die bei Jacobsdorf Steine auf den Zug geworfen haben. Offenbar sei ist den Steinwurf Öl ausgelaufen, das dann durch die Zug-Heizung entflammt wurde.
Der Zugführer konnte das Feuer selbst löschen und brachte den Zug anschließend zum Stehen. Nach Bahn-Angaben sind die etwa 30 Passagiere unverletzt geblieben. Es kam zu stundenlangen Einschränkungen auf der RE1-Strecke.

Mieterhöhungen um 20 Prozent

In Fürstenwalde wird bekannt, dass ein privater Vermieter in wenig sanierten Wohnungen in der Wriezener Straße und der Umgebung die Mieten um bis zu 20 Prozent erhöhen will. Das ist grundsätzlich auch deshalb möglich, weil die Stadt keinen Mietspiegel hat. Später beschließen die Stadtverordneten, eine solche Preisübersicht erarbeiten zu lassen. Einige Mieter und der Vermieter schließen einen Vergleich, bei dem die Mieterhöhung auf etwa die Hälfte der ursprünglich verlangten begrenzt wird.
Vorarbeiter Mario Laaser  an der sogenannten Räumerbrücke, einem Greifarm, im  Nachklärbecken 3 des Zweckverbands. Wegen der Kälte wird die Räumerbrücke mit einer Heizung in Bewegung gehalten.
Vorarbeiter Mario Laaser  an der sogenannten Räumerbrücke, einem Greifarm, im  Nachklärbecken 3 des Zweckverbands. Wegen der Kälte wird die Räumerbrücke mit einer Heizung in Bewegung gehalten.
© Foto: Joachim Eggers
Wegen der knackenden Kälte wird das Streugut knapp. Denn das vorbestellte Streugut geht in den Harz, berichtet Brigitte Bartsch, zuständig für den Winterdienst in Fürstenwalde, von ihren Nachschub-Problemen. Sogar im Klärbecken des Zweckverbands mit ienem Durchmesser von 25 Metern wird eine Heizung aus elektrischen Spulen eingeschaltet. Sie stellt sicher, dass ein Greifarm, der den Schlamm in Bewegung hält, nicht einfriert. Die Bewegung ist nötig, damit sich das geklärte Wasser oben absetzt.
Das Schloss Steinhöfel wurde an einen Berliner Mediziner verkauft.
Das Schloss Steinhöfel wurde an einen Berliner Mediziner verkauft.
© Foto: Bettina Winkler
Das Schloss Steinhöfel, das seit 2019 auf dem Internetportal Immowelt für mindestens zwei Millionen Euro von der Brandenburgischen Schlösser GmbH zum Verkauf angeboten wurde, hat einen neuen Besitzer. Das Ende des 18. Jahrhunderts von David Gilly errichtete Schloss Steinhöfel wurde nach einem Bewerberverfahren, an dem mehrere Interessenten mit verschiedenen Konzepten teilnahmen, an einen neuen „Denkmal-Idealisten“ übertragen, teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit.
Es ist Dr. Thomas Pahlitzsch, renommierter Augenchirurgen und leidenschaftlicher Kunst- und Antiquitätensammler. Über den Kaufpreis gibt es keine Angaben.
Bunter Protest gegen angekündigte AfD-Versammlung in Steinhöfel.
Bunter Protest gegen angekündigte AfD-Versammlung in Steinhöfel.
© Foto: Joachim Eggers
Viel Unmut kommt in Steinhöfel auf, als bekannt wird, dass im örtlichen Ulmenhof die AfD immer wieder tagt. Am 17. Januar hat es dort sogar ein geheimes Treffen des formell aufgelösten Flügels gegeben, auch am 6. und 7. Februar trafen sich Parteimitglieder dort. Als es am 20. Februar erneut ein Treffen geben soll, mobilisieren die örtlichen Gegner zu einer Kundgebung, die AfD erscheint am Ende nicht.
Hier könnte 2024 eine Fußball-Nationalmannschaft trainieren: Das Waldstadion in Reichenwalde. Michael Datschischin, Michael Lampelt und Torsten Reincke (von links) vom Vorstand des SV Eintracht Reichenwalde würden gerne Gastgeber spielen.
Hier könnte 2024 eine Fußball-Nationalmannschaft trainieren: Das Waldstadion in Reichenwalde. Michael Datschischin, Michael Lampelt und Torsten Reincke (von links) vom Vorstand des SV Eintracht Reichenwalde würden gerne Gastgeber spielen.
© Foto: Bernhard Schwiete
Der Deutsche Fußball-Bund Scharmützelsee-Amtsdirektor sucht am Scharmützelsee Quartiere für die Fußball-Europameisterschaft 2024. Konkret geht es dabei um das Hotel Esplanade in Bad Saarow und um den Fußballplatz in Reichenwalde, auf dem trainiert werden könnte. Die Gemeindevertretung von Reichenwalde entschied mit 8:1 Stimmen, diese Idee zu befürworten. In Bad Saarow soll ein entsprechender Beschluss folgen.

Sonnenenergie vom Dach der Heinersdorfer Kita

In Heinersdorf wird die Energiewende vorangebracht. Rund 150 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 46.000 Kilowattstunden hat die Erkneraner Firma Sunfarming auf dem Dach der Kita montiert. Die im Juni 2020 gegründete Genossenschaft Bürgerenergie Oder-Spree hat damit ihr Pilotprojekt die Schule, Kita und Turnhalle durch eine Fotovoltaik-Anlage mit erneuerbarer Energie zu versorgen, realisiert. Die Investitionssumme beläuft sich dabei auf rund 40.000 Euro.