Drogen in Fürstenwalde
: Aus Provokation wurden Tatvorwürfe – was passiert ist

Als eine Frau in Fürstenwalde den Polizisten auf Streife mit Provokation begegnete, rechnete sie wahrscheinlich noch nicht mit dem Echo. Nun muss sie nicht nur für die Beleidigung geradestehen.
Von
Nicole Buhlau
Fürstenwalde
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In Fürstenwalde traf die Streifenpolizei am Abend des 04. Januar auf eine Frau, die sie provozierte – was danach geschah. (Symbolbild)

Patrick Pleul/dpa

Langeweile, ein schlechter Tag oder volle Absicht? Das fragt man sich bei der Tat, die sich am Donnerstag (4. Januar) zugetragen hat. Eine Frau sorgte unterwegs in Fürstenwalde bei der Streifenpolizei für Aufsehen. Am späten Abend, um 21 Uhr, waren Polizisten in der Eisenbahnstraße in Fürstenwalde auf Streife. Sie fuhren an einer Frau vorbei, die ihnen nicht allzu wohl gesonnen war – sie zeigte den Beamten ihren Mittelfinger. Die Polizisten wollten diese Geste nicht ungeahndet lassen und näherten sich der Frau, wie es von der Pressestelle der Polizeidirektion Ost heißt.

Frau hatte Drogen dabei

Als sie sich die 37-Jährige etwas näher ansahen, stellten sie fest, dass sie etwa fünf Cliptütchen mit Betäubungsmitteln bei sich trug. Das Landeskriminalamt (LKA) untersuche noch, um welche Art Drogen es sich in diesem Fall handele, äußert sich die Pressestelle auf Nachfrage von moz.de. Gemutmaßt von der Polizei könnte es LSD, Crystal Meth oder Ecstasy gewesen sein.

Schlussendlich musste die Frau die Tütchen, welche sie bei sich trug, herausgeben. Nun wird sie sich, nach Aussage der Pressestelle, nicht nur wegen Beleidigung, sondern darüber hinaus auch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.