Einzelhandel: Investor will in Fürstenwalde neuen Edeka 2022 eröffnen

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Jens Wolf/dpaVerkehrsgutachten beauftragt
Die Mitglieder des Fürstenwalder Stadtentwicklungsausschusses stehen ebenfalls geschlossen hinter dem Vorhaben, das nun noch deutlich größer werden soll als bei der ersten Vorstellung der Pläne angekündigt. Darum waren Heiko Anker, Geschäftsführender Gesellschafter der Newtown Projektentwicklungsgesellschaft und zugleich Investor, sowie Boris Stachowski von der Edeka–Miha Immobilien–Service GmbH am Dienstagabend wieder im Fach–Gremium zu Gast. Von rund 1600 Quadratmetern soll die Verkaufsfläche auf 2000 Quadratmeter anwachsen. Dies sei schon seit einer Weile geplant, allerdings habe sich das Gutachten für diese Vergrößerung auch durch die Corona–Situation verzögert, erklärte Anker. Nun liege es vor und habe ergeben, dass die Planänderung keine negativen Auswirkungen habe. Auch Baugrund–, Schallschutz– und Verkehrsgutachten seien beauftragt.
Mit dem fertigen Bebauungsplan, der rechtlichen Grundlage für das Vorhaben, rechnet Anker im Frühjahr 2021. „Parallel wollen wir den Bauantrag stellen und hoffen dann, Anfang 2022 eröffnen zu können“, erklärte der 61–Jährige am Mittwoch auf Nachfrage.
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Geplant ist ein rechteckiger Baukörper. Davor sind, zur Langen Straße hin, die Parkplätze angeordnet. Bäume lockern die versiegelte Fläche auf. Auch der bislang als Trampelpfad bestehende Weg zur Straße An der Kohlenplan werde berücksichtigt, erklärte Anker. Ein großer Fahrradständer komme an das Gebäude. Und direkt daneben sei eine E–Ladesäule vorgesehen, ergänzte Stachowski. „Die Nutzung ist während der Öffnungszeiten kostenlos“, kündigte er an.
Newtown errichtet das Gebäude und vermietet es dann an Edeka. Der Vertrag laufe zunächst über 15 Jahre, sagte Anker. Ähnliche Konzepte habe er auch schon mit seiner vorherigen Gesellschaft in Fürstenwalde umgesetzt. „Wir haben die beiden Aldis gebaut.“ Allerdings seien die gleich nach der Fertigstellung verkauft worden.
