Fußball: Das Beste ist noch das Ergebnis

Die Gastgeber jubeln über das 2:0 durch Valentin Vetter (hinten).
Frank ThiemigIn Hohenleipisch musste er mit ansehen, wie seine Mannschaft schon nach weniger als eineinhalb Minuten durch einen Kopfball von Eddy Goßlau in Rückstand geriet. Weitere Möglichkeiten für die Südbrandenburger gab es zunächst nicht, sie ließen aus dem Spiel heraus aber auch nichts zu. Und bei zwei Abseits- und einem Pfostentreffer hatten die Briesener dann Glück, dass sie nicht schon zur Pause deutlicher hinten lagen.
Sonderlob für den Keeper
Nach dem Wechsel war es vor allem Keeper Danylo Plaksii, der seine Mannschaft im Spiel hielt und dafür später auch ein Extra-Lob von Niespodziany einheimste. Als aber der bereits ermahnte und verwarnte Christoph Hanke die Blau-Weißen unnötig schwächte, indem er sich die zweite Gelbe Karte abholte (62.), wurde die Überlegenheit des VfB noch größer. Und gegen den strammen Schuss von Valentin Vetter war dann auch Schlussmann Plaksii machtlos (67.).
Spätes Aufbegehren
Erst in der Schlussphase war so etwas wie ein Aufbegehren bei den Gästen zu spüren. Spätestens nach dem Anschlusstreffer durch Dennis Lucke – sein fünftes Saisontor (85.) – warfen sie alles nach vorn. Auch Plaksii tauchte im gegnerischen Strafraum auf. Aber sowohl Jacob Naskrenski, der kurz darauf ebenfalls die Ampelkarte gezeigt bekam, als auch Abwehrspieler Philipp Sellmann scheiterten am Hohenleipischer Torhüter Christian Drangosch.
Es war bereits die sechste Auswärtsniederlage für die Briesener, die am Sonnabend zum Jahresabschluss Spitzenreiter Frankonia Wernsdorf empfangen, der seit sechs Spielen von Sieg zu Sieg eilt. Wenigstens haben die Gastgeber da nichts zu verlieren.
Blau-Weiß Briesen: Danylo Plaksii – Martin Zeume, Ronny Anke, Philipp Sellmann, TinoGottschalk – Christoph Hanke, Jacob Naskrenski– Lukas Dorn (46. Rocco Zalenga), Danilo Ballhorn – Marc Ewler (72. Enrik Nagel), Dennis Lucke
Schiedsrichter: Daniel Kresin (Leipzig) – Zuschauer: 116