Fußball
: Der FSV Union muss im Pokal nach Luckenwalde

Das Halbfinale im Landespokal steigt am 28. März beim Spitzenreiter der Süd-Staffel der NOFV-Oberliga.
Von
Kai Beißer
Fürstenwalde
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Das Ziel ist klar formuliert

Was wiederum die Chancen der verbliebenen vier Teams auf den prestige-trächtigen Pokal-Sieg erhöht. „Wir müssen es ohnehin nehmen wie es kommt“, sagte Ingo Wunderlich, Kapitän der Spreestädter, nach der Auslosung. Ein Heimspiel wäre nur gegen den anderen verbliebenen Viertligisten, den SV Babelsberg möglich gewesen, der im zweiten Halbfinale bei Brandenburgligist Grün-Weiß Lübben antritt. „Ein Sieg in Luckenwalde, und dann wollen wir auch das Finale gewinnen“, macht der 33-jährige Wunderlich kein Geheimnis aus den Ambitionen der Mannschaft und des Vereins: in der nächsten Saison im DFB-Pokal dabei zu sein.

Ein sportlicher Erfolg, der sich auch finanziell auszahlen würde: Für den Einzug ins Halbfinale sind schon mal 6500 Euro sicher, für den Verlierer des Endspiels gibt es 14 000 Euro. An die Sieger der 24 Landesverbände schüttet der Deutsche Fußball-Bund eine vierstellige Summe aus, nach eigenen Angaben in dieser Saison 130 500 Euro, von denen allerdings 45 000 als „Soli“ in den Landeswettbewerb zurückfließen.

Übrigens haben beide Mannschaften den Pokal noch nie gewonnen: Die Fürstenwalder verloren das Finale 2015 gegen den FC Energie, die Luckenwalder unterlagen in den beiden Jahren darauf dem SV Babelsberg und Energie Cottbus.