Fußball: Einen Punkt mit Tor kurz vor dem Abpfiff gerettet

Der Müllroser Nick Murach (links) kämpft mit Christian Schneider von Preußen Bad Saarow energisch um den Ball.
Michael BenkDanach sollten sich die Bemühungen der Gäste aber auszahlen. Nach einem schönen Spielzug über die linke Seite vollstrecke Buder zum 1:0 für die Preußen (22.). Doch deren Freude dauerte nur zwei Minuten. MSV–Kapitän Paul Herrmann glich aus. Und noch vor dem Seitenwechsel gelang dem Stürmer, der die Landesklasse–Torjägerliste nunmehr mit 24 Treffern anführt, das 2:1 für die Gastgeber (34.).
„Er hat das gut gemacht, aber auch begünstigt durch Fehler in unserer Abwehr. Danach haben wir etwas den Faden verloren“, erklärt der Preußen–Coach. Doch in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit sah er wieder eine sehr gute Phase seiner Mannschaft mit zwei großen Chancen, die der MSV–Keeper aber glänzend parierte.
Spielerische Lösung
„Unsere Jungs haben aber nie den Glauben daran verloren, doch noch etwas Zählbares zu holen“, sagt Schulze. "Nach zunächst etwas überhasteten Aktionen mit hohen Bällen haben wir dann eine spielerische Lösung gefunden, unsere Aktionen in die Breite gezogen.“
Und das hat dann auch kurz vor dem Abpfiff Früchte getragen. Die Saarower trieben per Doppelpass den Ball über die rechte Seite nach vorn und spielten Tom Herrmann an. Der zog von der Strafraumgrenze ab, traf ins linke untere Eck zum 2:2 (89.) und rettete so den Saarowern wenigstens einen Punkt. „Jetzt werden wir auf jeden Fall versuchen, am Sonnabend im Heimspiel gegen Rot–Weiß Luckau nachzulegen“, sagt Klaus Schulze.