Fußball: Erlösendes 3:1 für den FV Erkner II

Einer der entscheidenden Akteure des Spiels: Oliver Leon Fink erzielte die Führung für den FV Erkner II und bereitete den zweiten Treffer der Gastgeber mustergültig vor.
Andreas Hoffmann„Endlich“, sagte Martin Putzger, Trainer des FV Erkner II. Mit dem 3:1 (1:1) über den MTV Altlandsberg gelang der Landesliga–Reserve der Randberliner im vierten Spiel der Rückrunde der Fußball–Kreisoberliga der ersehnte erste Sieg. Zuvor hatte es drei Niederlagen und ein Remis gegeben. „Wir haben den Kampf angenommen, nie locker gelassen, teilweise auch ganz ordentlich nach vorn gespielt“, lobte der 34–Jährige. „Es wäre sogar noch mehr drin gewesen, aber das 3:1 ist ganz in Ordnung. Wichtig, dass wir uns nach der langen Durststrecke endlich mal wieder belohnt haben.“
Die Gastgeber waren engagiert gestartet, brachten den Ball aber nicht wirklich gefährlich in Strafraumnähe. Anders die Gäste: Erkners 40 Jahre alte Torhüter Mathias Bütow rettete gegen Christian Marziniak (7.) und klärte an der Strafraumgrenze vor Nicolas Hofmann (26.). Das Tor fiel dennoch auf der anderen Seite, als MTV–Keeper John–Philipp Markstein einen harmlosen Freistoß von Niklas Ecke nicht zu fassen bekam und Oliver Leon Fink abstaubte. Es folgten ein guter Versuch des Erkneraner Angreifers Charlie Braune (38.) — und das 1:1 durch Pascal Ivert, als die Gastgeber nach einem Einwurf die Kugel nicht aus der Gefahrenzone bekamen. Bütow verhinderte kurz danach sogar einen Rückstand (42.).
Nach der Pause vergab Leon Wagner zunächst die erneute Führung, als er von halblinks an Markstein scheiterte (50.). Nur vier Minuten später aber eine ähnliche Situation: Braune sicherte im Mittelfeld den Ball, Fink schickte Wagner und der 22–Jährige vollendete diesmal eiskalt ins lange Eck. Der schönste Spielzug der Partie über Adrian Slavu und Norman Streubel–Raidt, dessen Flanke den Kopf von Ivert fand, endete erneut bei Bütow, der blitzschnell unten war (60.). Für die Entscheidung sorgte der gerade eingewechselte Manuel Fiedler mit seiner zweiten Ballberührung nach Flanke von Wagner.
Für die Gäste war es die vierte Niederlage im neuen Jahr — so viele wie in der gesamten ersten Halbserie. Entsprechend enttäuscht war René Schwarze: „Die Vorbereitung auf die Rückrunde war nicht gut. Viele dachten wohl, es läuft so weiter wie vor der Winterpause. Zuletzt konnte ich nur einmal in der Woche mit ein paar Leuten trainieren. Das hat man heute gemerkt: Wir waren oft zu langsam, die Mannschaft ist nicht fit“, so der 53–jährige Übungsleiter.