Fußball
: Joshua Putze bleibt noch mindestens ein Jahr ein Fürstenwalder

Regionalligist FSV Union bindet den umworbenen Mittelfeldspieler für eine weitere Saison und sticht andere Vereine aus.
Von
Kai Beißer
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Joshua Putze

Archivfoto: Mitsch Rieckmann

Wunschspieler des Trainers

Der gebürtige Berliner durchlief sämtliche Nachwuchs–Sationen beim FC Energie Cottbus, wechselte 2014 zu Regionalliga–Aufsteiger BFC Dynamo, kehrte zwei Jahre später in die Lausitz zurück und brachte es für beide Vereine auf insgesamt 93 Einsätze. Anschließend führte Putzes Weg in die 3. Liga, wo er 37 Spiele für die Sportfreunde Lotte absolvierte. Zu Beginn der derzeit unterbrochenen aktuellen Saison kam der Wunschspieler von Trainer Matthias Maucksch nach Fürstenwalde, zog sich allerdings gleich am 1. Spieltag beim Auswärts–1:1 beim ZFC Meuselwitz einen Außenbandriss im Knie zu und fiel fast zwei Monate aus. Nach seiner Verletzung aber wurde er zum erhofften Taktgeber im Spiel des FSV Union, hat seit dem 3:0 am 26. Oktober gegen den mittlerweile insolventen FC Rot–Weiß Erfurt keine Minute mehr verpasst und ist einer der herausragenden Mittelfeldakteure der Regionalliga Nordost.

Andere Gespräche abgebrochen

Kein Wunder, dass dies Begehrlichkeiten auch bei anderen Vereinen geweckt hat. „Ja, ich habe zwei, drei Gespräche geführt, aber wir sind auf keinen Nenner gekommen“, sagt der 25–Jährige. „Mit den Fürstenwaldern war das alles ganz unkompliziert. Ich fühle mich hier sehr wohl, verstehe mich mit den Jungs, kenne ja einige auch schon länger und habe einen guten Draht zum Trainer. Und es ist nicht weit bis nach Hause — das ist auch ganz schön.“

Derzeit hält sich der zentrale Mittelfeldspieler wie alle anderen auch im Home–Training fit. „Jeden zweiten Tag ist Laufen angesagt — mal Intervalle, mal Sprints, mal Ausdauer.“ Fürs Workout gibt es den großen Garten des Hauses seiner Mutter in Trebbin. „Aber es fällt tatsächlich zunehmend schwerer, sich immer wieder neu zu motivieren“, gibt Putze zu.

Der Kontakt zu den Mannschaftskollegen ist derweil eher sporadisch. „Klar schreibt man sich mal, aber wir alle wünschen uns nichts sehnlicher, als endlich wieder gegen den Ball treten zu dürfen.“