Bald wird es Licht in der Bonava-Arena: Seit Montagnachmittag stehen die vier Masten für die Flutlichtanlage in der Heimstätte des FSV Union Fürstenwalde, der das fünfte Jahr in Folge der Fußball-Regionalliga Nordost angehört.
Zwar ruht derzeit der Ball Corona-bedingt in der vierthöchsten deutschen Spielklasse, doch auch die Mannschaft um Trainer Matthias Maucksch, die sich gerade im Jahresurlaub befindet, wird sich darüber freuen.
„Wir sind am Montag zügig voran gekommen. Die Firma Lichttechnik Hessling aus Düsseldorf hat mit ihren Monteuren aus Sachsen sowie mit einem 100-Tonnen-Kran der Firma Kran- und Transportservice Fürstenwalde alle vier Masten aufgestellt“, sagt Fred Wilczek, als Vorstandsmitglied des FSV Union verantwortlich für das Flutlichtprojekt.

Flutlicht-Probetrieb ab Freitag

An einem der jeweils 22 Meter hohen Masten, die vorigen Mittwoch in Einzelteilen in Fürstenwalde eintrafen und danach zusammengebaut wurden, müssen noch die Lampensegmente montiert werden. Dies soll laut Wilczek am Donnerstag passieren. „Bereits am Dienstag werden die Zwischenräume zwischen den Fundamenten und Masten mit Spezialbeton aufgefüllt. Am Mittwoch geht es mit der ganzen Elektrik zum Verbinden der vier Masten weiter, ehe am Donnerstag erstmals das Licht eingeschaltet werden soll“, berichtet Wilczek. „Ab Freitag ist dann eine weitere Funktionsprobe vorgesehen.“
Somit erfüllen die Fürstenwalder kurz vor Fristablauf eine Auflage des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV). Der hatte zur Wahrung der Regionalliga-Lizenz des FSV Union gefordert, die Flutlichtanlage bis zum 31. Dezember zu errichten.

NOFV verlangt Fotos und Messprotokolle

„Wir müssen an den NOFV Lichtmessprotokolle, in denen die vorgeschriebenen 800 Lux erfüllt werden, sowie Fotos und andere Unterlagen bezüglich des Flutlichts einreichen“, erklärt Union-Präsident Sieghard Richter. „Beim Bau der Flutlichtanlage unterstützt uns die Stadt Fürstenwalde, von der wir bisher 75.000 Euro als rückzahlbaren Zuschuss bekommen haben, um die notwendige erste Teilzahlung an die beteiligten Firmen zu leisten.“
Auch der Landkreis Oder-Spree habe Unterstützung zugesagt. „Zudem haben wir als FSV Union einen großen Eigenanteil geleistet, zum Beispiel bei den Erdarbeiten sowie der Verlegung der Kabel und Blitzschutzanlage. Auch dafür gehört allen Beteiligten großer Dank für ihren Einsatz“, erklärt Richter. „All das ist ein großer Kraftakt für unseren Verein.“