Fußball
: Rückrunde startet mit Derbys

Sieben Mannschaften aus der Region beginnen am Wochenende mit großen Hoffnungen die zweite Halbserie auf Landesebene.
Von
Roland Hanke
Fürstenwalde/Beeskow
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Jakob Kunert (rechts), hier im Testspiel-Zweikampf mit Rehfeldes Maximilian Wolchow, startet mit dem FV Erkner bereits am Freitag bei Frankonia Wernsdorf in die zweite Saisonhälfte.

Andreas Hoffmann

Landesliga Süd

Hier sind vier Mannschaften vertreten. Den Auftakt macht am Freitagabend, 19.30 Uhr, der FV Erkner, der gleich zum ersten Derby beim Ortsnachbarn und Tabellenführer Frankonia Wernsdorf fährt. „Das dürfte ein Kracher werden“, sagt FVE–Trainer Ronald Mersetzky, der wohl auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen kann, darunter auch Neuzugang Max Mulack (kam von Hertha BSC II). Zudem neu ist André Schröder (Grün–Weiß Golm, nach Verletzung wieder im Training). Seine Karriere beendet hat indes Enrico Schulz. Der FVE, der das Hinspiel 2:1 gewonnen hatte, will auch diesmal etwas Zählbares erreichen. „In der Rückrunde wollen wir mehr Punkte holen als in der ersten Halbserie und mindestens Platz 6 halten.“

Ein Derby gibt es auch für den FSV Union Fürstenwalde II und Blau–Weiß Briesen, die sich am Sonnabend, ab 15 Uhr, im Friesenstadion gegenüber stehen. Im ewig jungen Derby warten die Gastgeber seit mehr als fünf Jahren auf einen Sieg gegen die Odervorländer. „Es ist für mich ein Spiel wie jedes andere, in dem wir was Zählbares erreichen wollen“, sagt Spieler–Trainer Christian Mlynarczyk. Hinter zwei, drei Akteuren gibt es noch Fragezeichen. Doch: „Wir haben einen breiten Kader sowie eine sehr gute Vorbereitung hinter uns. Wir wollen mit unserer jungen Mannschaft am Ende Platz 7 behaupten.“

Sein Gegenüber aus Briesen (11.) hat ebenfalls Zählbares im Sinn. „Vor allem wollen wir unsere Negativserie in der Liga beenden“, erklärt Marcel Nispodziany, der alle Mann an Bord vermeldet. „Wir wollen so schnell wie möglich viele Punkte sammeln und am Ende nicht absteigen.“

Um drei bis fünf Plätze nach oben klettern will der Zehnte Germania Schöneiche, wenn es nach dem Wunsch von Trainer René Kanow geht. „Das Potenzial ist da. Das hat auch die ordentliche Vorbereitung gezeigt, in der alle gut mitgezogen haben.“ Beim Heim–Auftakt am Sonnabend, ab 14 Uhr, in der Autoservice–Müller–Arena gegen den spielstarken Vierten Wacker Ströbitz sind bis auf den verhinderten Martin Gruner alle Spieler dabei. Die Germania will das 0:2 im Hinspiel ausmerzen.

Landesklasse Ost

Der SV Woltersdorf (12.) geht nach einer zufriedenstellenden Vorbereitung optimistisch ins Spiel bei der SG Niederlehme (7.) am Sonnabend, 15 Uhr. Trainer Chris Berg hat durch die Rückkehr von Felix Westphal (Grün–Weiß Rehfelde) und die Einbindung von A–Junioren wie Amadeus Taubert, Jacub Grune und Charly Huppert einen 22–Mann– Kader, wodurch er auch bei Ausfällen eine schlagkräftige Truppe stellen kann. „Mit einem Sieg wollen wir den ersten Schritt machen ins ruhige Fahrwasser machen, um dann im Hinblick auf nächste Saison gezielt arbeiten zu können“, erklärt Berg.

Auch Schlusslicht Preußen Bad Saarow geht nach gelungener Vorbereitung optimistisch in die Rückrunde. „Wir werden bis zum letzten Spieltag alles in die Waagschale werfen, um die Klasse zu halten, auch wenn es nicht einfach wird“, sagt Trainer Klaus Schulze. Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle wie Max Süßenbach und Stammtorwart Tommy Zinke soll der Heimstart am Sonnabend, 15 Uhr, gegen die SG Müncheberg (4.) erfolgreich gestaltet und als Ansporn für die nächsten Spiele genutzt werden.

Der Klassenerhalt ist auch für den Namensvetter aus der Kreisstadt das oberste Ziel. Preußen Beeskow hat Rückkehrer Julius Unglaube (Müllroser SV) und Neuzugang Eni Beutler (nach Pause) ebenso im Kader wie Paul Harmuth und Sebastian Gottschall, die nach langen Verletzungpausen wieder dabei sind. Nach nicht optimal verlaufener Vorbereitung (Testspielausfall) „wollen wir möglichst bald die Punkte zum Klassenerhalt einfahren“, sagt Trainer Björn Becker. Im Heimspiel am Sonnabend gegen den FSV Luckenwalde II (2.) dürfte das eher schwer werden.