Fußball: Wieder ohne Gegentor

Der Fürstenwalder Abwehr-Chef Patrick Brendel, der auch als Torschütze in Erscheinung trat, unerbittlich im Zweikampf gegen Christoph Zorn.
Alexander WinklerDass die Domstädter erneut keinen Gegentreffer kassierten, freute Kapitän Ingo Wunderlich besonders. „Zu null ist immer gut, gibt uns ein gutes Gefühl für den Rest der Vorbereitung und die verbleibenden Punktspiele“, sagte der 33–Jährige. Der Defensiv–akteur hatte die erste Halbzeit wie alle anderen sieben Fürstenwalder Feldspieler, die nach dem Seitenwechsel zum Zuge kamen, „mit einem Auge von der Tribüne aus mitverfolgt, wo wir auf der Matte Mobilisierungsübungenabsolviert haben. Die Jungs haben da souverän und richtig gut gespielt, den Gegner kaum in unsere Hälfte gelassen.“
Nach der Pause stellten die Mahlsdorfer um, „und gegen die Dreierkette haben wir uns etwas schwerer getan“, gab sich Wunderlich selbstkritisch. „Wir wollten komplett vorn drauf gehen, aber das hat dann nicht mehr so geklappt.“ Den dritten und letzten Test vor dem Punktspiel–Re–Start gegen den BFC Dynamo am 2. Februar bestreitet der FSVUnion am Sonnabend, wieder um 14 Uhr, gegen Oberliga–Spitzenreiter Tennis Borussia.
Lob von Filip Krstic
Lob für die Gastgeber gab es aus berufenem Munde: Ex–KapitänFilip Krstic war vor der Saison nach Mahlsdorf gewechselt und kehrte nun an die alte Wirkungsstätte zurück. „Das sind junge hungrige Spieler. Die Mannschaft hat viel Potenzial, und Trainer Matthias Maucksch macht das sehr gut“, sagte der 31–Jährige. „Bei uns haben allerdings etliche Spieler gefehlt. Zudem haben wir gerade in der Abwehr ein paar Dinge ausprobiert, die dann aber nicht so recht geklappt haben“, verriet der Innenverteidiger, der nach der Partie noch in der Fürstenwalder Kabine war und lange mit den alten Kollegen geredet hatte. „Ich bin so ziemlich als Letzter raus.“
FSV Union Fürstenwalde: Niclas Kühn — David Vetterlein (46. Franz Hausdorf), Patrick Brendel (46. Tim Häußler), Niklas Thiel (46. Gian Lucca Schulz), Peter Köster (46. Ingo Wunderlich) –Mateusz Ciapa (46. Lukas Stagge), Joshua Putze (46. Marko Marulli) — Paul Maurer, Darryl Geurts (46. Oliver Hofmann) — Kimmo Hovi (46. Johan Martynets), Kemal Atici