Geschichte vom Jagdschloss: Warum ein Prinz zu Besuch in Fürstenwalde war

Prinz zu Besuch: Christian Ludwig Prinz von Preußen, Wolf D. Hartmann, Guido Strohfeldt und Matthias Rudolph (v.l.n.r.) bei der Buchvorstellung im Jadgschloss Fürstenwalde.
Christoph MannAnlass des Besuches eines Vertreters des Hause Hohenzollern war eine Buchvorstellung. Guido Strohfeldt vom Museum Fürstenwalde und Wolf D. Hartmann haben zusammen das Sachbuch „Wie die Hohenzollern in die Mark Brandenburg kamen. Der Vertrag von Fürstenwalde 1373“ herausgebracht. Am Mittwoch (6. Dezember) wurde es im Jagdschloss vorgestellt, in Anwesenheit von Christian Ludwig Prinz von Preußen.
Der Vertreter einer der bedeutendsten Dynastien der deutschen Geschichte erzählt, dass er zum ersten Mal Fürstenwalde besucht hat. Er nutze die Visite für eine kleine Runde, sozusagen inkognito durch die Innenstadt. Vor 650 Jahren spielte Fürstenwalde eine wichtige politische Rolle, die sich auch aus dem Umzug der Bischöfe von Lebus in die Stadt an der Spree ergab. 1373 wurde in Fürstenwalde ein wichtiger Grundstein für die Machtverhältnisse in der Mark Brandenburg gelegt, diese Geschichte wird in dem 64–seitigen Buch erzählt. Ein Vertrag, geschlossen zwischen dem Kaiser Karl IV. und Otto dem Faulen, der Vertrag von Fürstenwalde, führte letztendlich dazu, dass die Hohenzoller über Jahrhunderte die Kurfürsten von Brandenburg und später die Könige von Preußen stellten.
Eintragung ins Goldene Buch von Fürstenwalde
Eine Tatsache, die bisher noch nicht allzu bekannt ist. Für den Prinzen ein wichtiger Grund, um für die Buchvorstellung in die Domstadt und in das Jagdschloss seines neunfachen Urgroßvaters Friedrich I. zu kommen.

Geschichte auf 64 Seiten: Das Buch erzählt über die Ereignisse in Fürstenwalde vor 650 Jahren.
Christoph MannDer Chef des Hauses Hohenzollern Georg Friedrich Prinz von Preußen hat ein Geleitwort zu dem Buch beigesteuert.

Georg Friedrich Prinz von Preußen darf sich ins Goldene Buch der Stadt Fürstenwalde eintragen.
Christoph MannEmpfangen wurde der Prinz vom Bürgermeister Matthias Rudolph, der ihn bat, sich in das Goldene Buch der Stadt einzutragen.

